Jenseits von Gulyas und Salami. Das Nachbarland Ungarn (1)
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Katalogzettel
| Titel | Jenseits von Gulyas und Salami. Das Nachbarland Ungarn (1) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Adel, Martin [Gestaltung]
[GND
]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2001.03.19 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Geschichtswissenschaft ; Radiosendung-Sendematerial |
| Örtliche Einordnung |
Ungarn
|
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
80629/1 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-29083 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
Csardas, Salami, Gulyas und Pußta: Inbegriffe des Ungarischen aus österreichischer Sicht. Was mehr muß man wissen? Die Beziehungen zu unserem östlichen Nachbarstaat war auch in Zeiten des Eisernen Vorhangs von fast freundschaftlicher Sympathie geprägt. Auffällig anders als zur Tschechoslowakei. An Nachfahren von da wie dort hat es in Österreich nicht gefehlt. Daran kann es also nicht liegen. Anders als Böhmen und Mähren zwar, aber nicht weniger heftig, hatten auch die Ungarn für die Abspaltung vom Habsburger Reich gekämpft: trotzdem gibt es hierzulande keine signifikanten Ressentiments gegen die Magyaren, und die fast schon legendäre nachbarschaftliche Hilfsbereitschaft 1956, bei der Massenflucht aus dem von russischen Panzern überrollten Ungarn, hat keinen Vergleich. Warum eigentlich? Die gemeinsame und die getrennte Geschichte ist nicht frei von Spannungen: von Matthias Corvinus, dem ungarischen König, der den Habsburger Friedrich III. aus seiner Residenzstadt Wien vertrieb, bis zu den brutalen Niederschlagungen antihabsburgerischer Revolten im 19. Jahrhundert. Selbst der 1866 unter dem Druck des Erbfeinds Preußen erzwungene Ausgleich mit Ungarn bedeutete kein Ende der Friktionen. Und doch, wie gesagt, trotzdem ... Csardas, Salami ...