Friedhof der tönenden Grabmäler. Das Tombeau (1)
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Radiokolleg
Katalogzettel
| Titel | Friedhof der tönenden Grabmäler. Das Tombeau (1) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Jasbar, Helmut [Gestaltung]
[GND
]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2001.04.02 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Musik ; E-Musik ; Musikwissenschaft ; Tod ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
80641/1 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-29103 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
Ein Gang über einen merkwürdigen Friedhof. Der Begriff Tombeau oder Tombeaux wird seit dem 17. Jahrhundert in der französischen Literatur und Musik als Bezeichnung für die Totenhuldigung gebraucht. Seit dieser Zeit tauchen die - in den Anfängen vor allem für Aristokraten geschaffenen - musikalischen Grabmäler immer wieder auf, auch im 20. Jahrhundert ragen sie geheimnisvoll in gänzlich säkularisierte Zeiten hinein, wie Fremdkörper. Da ergeben sich mitunter ganze Serien von Huldigungen, ein Komponist setzt dem anderen ein Denkmal, meist sind es kurze, konzentrierte musikalische Meditationen. Nicht alle Tombeaus müssen traurig sein! "Tombeau de Couperin", die versponnene und ein wenig rätselhafte Totenhuldigung an verlorene Freunde von Maurice Ravel, wohl das bekannteste tönende Grabmal im 20. Jahrhundert, verbreitet fast schon irritierenden Leicht-Sinn. Zu Wort kommen Musiker, die selbst schon ein Tombeau geschrieben haben, auch der Jazz weiß seinen Anteil beizusteuern. Das Tombeau für das Tombeau muss noch lange nicht geschrieben werden.