ONG DRONG DREOKA. Sprachen - Quellen internationaler Missverständnisse (2)
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Radiokolleg
Katalogzettel
| Titel | ONG DRONG DREOKA. Sprachen - Quellen internationaler Missverständnisse (2) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Siller, Ursula [Gestaltung]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2001.05.08 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Wissenschaft und Forschung ; Sprache ; Linguistik ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
80683/2 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-29186 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
1700 Wörter reichen als Grundvokabular für eine einfache Konversation oder Diskussion über irgendein Problem in jeder europäischen Sprache. Ein Wissenschafter, der sich als Fachkraft auf irgendeinem Gebiet irgendwo auf der Welt unter Kollegen verständlich machen will, muss dazu mindestens noch einige Tausend Begriffe mehr beherrschen. Vom Lallen des Kleinkindes bis zur präzise verwendeten Sprache der Erwachsenen ist ein weiter Weg. Er verläuft über das Hören, Nachahmen, Ausprobieren von Lauten und Silben bis zum spielerischen Umgang und zur expliziten Nichtbeachtung sprachlicher Gepflogenheiten, die auch Ausdruck eines poetischen Gestaltungswillens sein können. Wie entsteht Sprache? Was beschreiben die unterschiedlichen Sprachen? Inwiefern ist der "Wortschatz" eines Menschen Ausdruck seiner geographischen und kulturellen Zugehörigkeit? - Fragen, die sofort zu vielsagenden Mutmaßungen und sprachlich ausgefeilten wissenschaftlichen fundierten Erörterungen zum Thema führen. Lassen sich vom Erstspracherwerb des Kleinkindes Rückschlüsse für das Erlernen einer Fremdsprache von Erwachsenen ziehen? Sind ähnliche Strategien anwendbar? Wäre es nicht einfacher, wenn es statt vieler verschiedener Fremdsprachen nur eine gäbe? Warum wird in den Schulen als 2. Fremdsprache nicht Esperanto unterrichtet? International gesehen hat das Beherrschen von Sprache und mehreren Sprachen grenzüberwindende Bedeutung, innerhalb der Grenzen aber auch eine, die Unterschiede deutlich macht.