Working poor. Arbeit schützt vor Armut nicht (2)
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Katalogzettel
| Titel | Working poor. Arbeit schützt vor Armut nicht (2) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Ohnemus, Elisabeth [Gestaltung]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2001.05.29 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Gesellschaft ; Politik Österreich ; Soziales ; Arbeitsbedingungen ; Wirtschaftspolitik ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
80701/2 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-29209 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
Unter dem Begriff "working poor" ist Ende der neunziger Jahre in den Wohlfahrtsstaaten Westeuropas jene Spezies Mensch bekannt geworden, die trotz Erwerbsarbeit nicht genügend Einkommen erwirtschaftet, um ihre Existenz sichern zu können. Es handelt sich um Personen mit Vollzeitjobs in Niederiglohnsektoren, um Teilzeitbeschäftigte, befristete Beschäftigte, Schein-Selbständige, Personen in Heimarbeit, Telearbeit, Leiharbeit. Die Zahl der auf diese Weise von Armut bedrohten oder betroffenen Menschen ist stetig im Steigen begriffen, während gleichzeitig die Arbeitsmarktdaten Richtung Vollbeschäftigung weisen. Im Hintergrund dieser Entwicklung stehen grundlegende wirtschaftliche Veränderungen. Ihre Auswirkungen auf Arbeitsorganisation und Arbeitsbeziehungen erfordern eine Neuorientierung des sozialpolitischen Systems, sollen - trotz weitgehender Beschäftigung - materielle und soziale Teilhabechancen von Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern künftig gewährleistet sein. Eine Diskussion des Phänomens "working poor" am Beispiel Österreichs.