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Der lange, lange Atem. Instrumentenporträt: Saxophon (2)

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Radiokolleg

Katalogzettel

Titel Der lange, lange Atem. Instrumentenporträt: Saxophon (2)
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Doblhofer, Hannes [Gestaltung] [GND ]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt]
Datum 2001.06.19 [Sendedatum]
Schlagworte Bildung ; Musik ; U-Musik ; Musik ; E-Musik ; Instrumente - Saxophon ; Musikwissenschaft ; Radiosendung-Sendematerial
Typ audio
Format DFMP3 [Dateiformat: MP3]
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV]
TKA [Tonband auf Kern (AEG)]
Nummern 80727/2 [Katalognummer]
Sprache Deutsch
Signatur 10-29268
Gesamtwerk/Reihe Radiokolleg

Information

Inhalt

Es spielt überall. In der Marching-Band, im Symphonieorchester, beim Provinz-Begräbnis, im Theater-Graben, im Jazz-Keller, im Film. Sopran, Alt, Tenor, Bariton: Vater und Sohn Adolphe Sax schufen mit ihrem imposanten Musikinstrument - reine Saxualität. Coleman Hawkins, Lester Young, Charlie Parker, John Coltrane. Sie gaben dem Saxophon eine Stimme. Dass diese überzeugend erklinge, ist aber nicht nur Sache des Interpreten: Bei der französischen Firma Selber werden, in 25 Stunden Präzisionsarbeit, 450 Einzelteile in 800 Arbeitsgängen zum fertigen Blasinstrument zusammengebaut. Noch heute sind 80% der Fertigung Handarbeit. Das Saxophon ist verewigt, in Noten und Worten. Jean Paul Sartre schreibt in "Der Ekel": Jetzt sind da diese Saxophonklänge. Und ich schäme mich. Ein glorreiches kleines Leiden ist entstanden, ein musterhaftes Leiden. Vier Saxophonnoten. Sie kommen und gehen und sie scheinen zu sagen: "Man muss es machen wie wir, im Takt leiden".

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