Eine Region ist (k)ein Unternehmen. Die schwierige Inszenierung von Regionalentwicklung (1)
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Katalogzettel
| Titel | Eine Region ist (k)ein Unternehmen. Die schwierige Inszenierung von Regionalentwicklung (1) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Waldert, Helmut [Gestaltung]
[GND
]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2001.08.27 [Sendedatum] 2000.06.05 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Gesellschaft ; Wirtschaft ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
80740/1 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-29301 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
EU-Förderprogramme haben in Regionen eine Begehrlichkeit auf Fördergelder, eine Sucht nach Leitbildern und Innovationen ausgelöst. Weil Geld allein aber noch keine Entwicklungsideen kreiert, haben sich Regional-Management-Unternehmen und Entwicklungsverbände etabliert. Entstanden ist ein komplexes Geflecht aus Fördertöpfen, Planungsvorgaben, -sprachen und -strategien, Verwaltungsebenen (Brüssel, Bund, Länder), bis hinunter zu den lokalen Akteuren, Initiativen und Beratern mit ihren jeweils individuellen Interessen. In diesem Geflecht sind beim Versuch, regionale Kooperationen zwischen den wirtschaftlichen Bereichen von Waldbauern über Gewerbe bis Gastronomie in Gang zu bringen, jede Menge an Barrieren, Widerständen und Chancen zum Scheitern aber auch zu Impulsen eingebaut. In reflektierenden Reportagen werden exemplarisch zwei Regionen untersucht, das Rosental in Kärnten und das Gebiet Teichalm-Sommeralm in der Steiermark und das Forschungsprojekt "Nicht Stadt, nicht Land, was dann?", das unter Einbeziehung der Bevölkerung die Suburbanisierungsprozesse von Horn und Weiz zu beeinflussen versucht.