Die Bedeutung des Bedeutungslosen. Das Banale als Message (4)
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Katalogzettel
| Titel | Die Bedeutung des Bedeutungslosen. Das Banale als Message (4) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Adel, Martin [Gestaltung]
[GND
]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1997.08.21 [Sendedatum] 1995.11.16 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
80840/4 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-29511 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
Gegen Ende des vorigen Jahrhunderts entwickelte ein italienischer Arzt eine Methode, wie sich in der Bildenden Kunst Fälschungen als solche erkennen lassen. Man erkennt sie am Detail - so Morelli - denn auch die Fälscher übersehen Details, die man nicht für wichtig erachtet. Wie sind Fingernägel oder der Heiligenschein oder Ohrläppchen gemalt. Für Freud war diese Methode sehr interessant, denn auch die Psychoanalyse geht ja vom Unbeachteten, wie er es selbst einmal sagte, vom "refuse" aus. Und noch ein dritter Arzt verwies auf die Bedeutung des Details: Arthur Conan Doyle, der Vater des Sherlock Holmes. Die Fährte des Bedeutungslosen als Bedeutungsträger zieht sich weiter: von den Museumswissenschaften, von Psychoanalytik und Kriminalistik bis hin zu zeitgenössischen sozialwissenschaftlichen Studien.