Gott ist tot. Die Geschichte des Atheismus (4)
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Katalogzettel
| Titel | Gott ist tot. Die Geschichte des Atheismus (4) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Pretting, Gerhard [Gestaltung]
[GND
]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2001.11.15 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Gesellschaft ; Religion ; Philosophie ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
80852/4 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-29546 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
Auch wenn es heute noch immer Menschen gibt, die an Gott glauben, so spielt dieser transzendente Widerpart in der modernen Gesellschaft nur mehr eine geringe Rolle. Spätestens seit Friedrich Nietzsches berühmten Ausspruch vom Tod Gottes mussten die Menschen andere Sinnstiftungsmechanismen erfinden. Angefangen von den Ideen der Epikureer, über die Auswirkungen des mittelalterlichen Atheismus bis hin zum endgültigen Verschwinden Gottes durch Denker wie Feuerbach, Marx oder eben Nietzsche, wird hier der Kampf derer, die sich im Besitz einer unumstößlichen Wahrheit wähnten, gegen die, die diese Wahrheit schlicht und einfach verneinten, beschrieben. Atheismus, das war und ist immer die große Verneinung, das war und ist das Aussprechen einer langen Zeit undenkbaren sogenannten Wahrheit. Es gibt nichts, das dem Menschen übergeordnet ist, es gibt nichts, außer dem Hier und Jetzt.