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Wenn das Wasser im Eimer ist. Die Verknappung eines Umweltmediums und Lebensmittels (1)

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Radiokolleg

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Titel Wenn das Wasser im Eimer ist. Die Verknappung eines Umweltmediums und Lebensmittels (1)
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Stoisser, Doris [Gestaltung]
Waldert, Helmut [Gestaltung] [GND ]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt]
Datum 2000.07.31 [Sendedatum]
Schlagworte Bildung ; Radiosendung-Sendematerial
Typ audio
Format DFMP3 [Dateiformat: MP3]
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV]
TKA [Tonband auf Kern (AEG)]
Nummern 80903/1 [Katalognummer]
Sprache Deutsch
Signatur 10-29671
Gesamtwerk/Reihe Radiokolleg

Information

Inhalt

Wasser ist nicht unbegrenzt verfügbar und nicht beliebig erneuerbar. Keine 3% allen Wassers dieser Welt sind Süßwasser. Darum wiederum sind 80% in Form von Eis gebunden. Letzlich ist nur ein halbes Prozent des weltweiten Wasservorkommens verfügbar und entspricht nur ein Tausendstel den menschlichen Qualitätsanforderungen. An die 3 Millionen Menschen sterben jährlich an kontaminiertem Wasser. In den letzten 50 Jahren hat sich die globale Wassernutzung mehr als verdreifacht. Die Nordamerikaner verbrauchen dreimal so viel Wasser wie die Europäer. Bei einer weiteren Zunahme der Weltbevölkerung stehen besorgniserregende Konsequenzen bevor. Es ist nicht möglich, die Wassernutzung zu verdoppeln oder zu verdreifachen und zusätzliches Wasser kann nur äußerst energieintensiv gewonnen werden. Weltweit gibt es mehr als 200 grenzüberschreitende Flüsse, aber erst ansatzweise rechtliche Regelungen für internationale Konflikte. In europäischen Ländern enthält die Wasserpolitik keine Einladung zum sparsamen Umgang mit Wasser. Die Trinkwasserversorgung - bisher eine öffentliche Versorgungsaufgabe - wird durch das Drängen von Konzernen immer mehr zum Gegenstand privatwirtschaftlicher Nutzung. Wasser wird zu einer Ware.

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