Wenn das Wasser im Eimer ist. Die Verknappung eines Umweltmediums und Lebensmittels (4)
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Katalogzettel
| Titel | Wenn das Wasser im Eimer ist. Die Verknappung eines Umweltmediums und Lebensmittels (4) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Stoisser, Doris [Gestaltung]
Waldert, Helmut [Gestaltung] [GND ] ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2000.08.03 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
80903/4 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-29674 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
Wasser ist nicht unbegrenzt verfügbar und nicht beliebig erneuerbar. Keine 3% allen Wassers dieser Welt sind Süßwasser. Darum wiederum sind 80% in Form von Eis gebunden. Letzlich ist nur ein halbes Prozent des weltweiten Wasservorkommens verfügbar und entspricht nur ein Tausendstel den menschlichen Qualitätsanforderungen. An die 3 Millionen Menschen sterben jährlich an kontaminiertem Wasser. In den letzten 50 Jahren hat sich die globale Wassernutzung mehr als verdreifacht. Die Nordamerikaner verbrauchen dreimal so viel Wasser wie die Europäer. Bei einer weiteren Zunahme der Weltbevölkerung stehen besorgniserregende Konsequenzen bevor. Es ist nicht möglich, die Wassernutzung zu verdoppeln oder zu verdreifachen und zusätzliches Wasser kann nur äußerst energieintensiv gewonnen werden. Weltweit gibt es mehr als 200 grenzüberschreitende Flüsse, aber erst ansatzweise rechtliche Regelungen für internationale Konflikte. In europäischen Ländern enthält die Wasserpolitik keine Einladung zum sparsamen Umgang mit Wasser. Die Trinkwasserversorgung - bisher eine öffentliche Versorgungsaufgabe - wird durch das Drängen von Konzernen immer mehr zum Gegenstand privatwirtschaftlicher Nutzung. Wasser wird zu einer Ware.