High tech und High touch: Krankenpflege im Zwiespalt (4)
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Katalogzettel
| Titel | High tech und High touch: Krankenpflege im Zwiespalt (4) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Smolek, Inge [Gestaltung]
[GND
]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1996.01.18 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Medizin ; Gesundheitswesen und medizinische Versorgung ; Arbeitsbedingungen ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
80940/4 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-29746 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
Das Image vom "Schüsselträger" wird Österreichs Pflegepersonal nicht mehr los. Dabei ist die Tätigkeit der Krankenpfleger anspruchsvoll wie nie. Moderne Technik in Intensivstationen und neue Pflegemethoden haben die Anforderungen enorm erhöt. Ein Beispiel aktueller Trends: Auf die Intensivstation kann die Schwester mittels "Basaler Stimulation" in Kontakt mit dem bewußtlos scheinenden Patienten schließen und Körperfunktionen direkt beeinflussen. Aber in Österreich kämpft der Berufsstand gegen Windmühlen. Trotz jahrelanger Bemühungen sind die Pflegepersonen die einzigen der im Krankenhaus medizinisch tätigen Personen, denen Maturaniveau vorenthalten bleibt. Ein besserer Status wie etwa in Deutschland, wo es bereits an die 50 universitäre Pflegeinstitute gibt, wo Pflege auch studiert werden kann und Forschung betrieben wird, würde das Selbstverständnis des Berufsstandes anheben. In Österreich aber debattiert man, welche Vorteile die Matura für die Pflege hätte. Sechs Jahre nach der Katastrophe von Lainz arbeiten noch immer viele Schwestern und Pfleger am Rande der Legalität. Besonders in der Intensivpflege verrichten die Pfleger Tätigkeiten, die sie eigentlich nicht machen dürften.