Vier Instrumentenporträts aus Schwarzafrika (4)
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Radiokolleg
Katalogzettel
| Titel | Vier Instrumentenporträts aus Schwarzafrika (4) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Hosp, Albert [Gestaltung]
[GND
]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1997.06.12 [Sendedatum] 1996.03.28 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Musik ; U-Musik ; Musikwissenschaft ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
80972/4 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-29848 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
Eines der vielen Klischees von der Musik Afrikas behauptet, daß diese vor allem aus Trommelrhythmen bestehe. Dabei liegt gerade in den Harmonien und noch mehr in den Melodien der Reichtum afrikanischer Musik begründet. Gerade mit der Trommel läßt sich nicht nur Rhythmus machen, sondern auch sprechen und singen. Eines der Schlaginstrumente, mit denen sich ein afrikanischer Musiker solcherart ausdrücken kann, ist die Djembe, vielleicht die berühmteste Trommel Afrikas. Genauso weit über den schwarzen Kontinent verbreitet sind bestimmte Lamellophone, deren Klang durch Metallzungen erzeugt wird., z.B. die Mbira die von Uganda bis Südafrika gespielt wird. Afrikanische Lamellophone werden, weil sie leicht zu transportieren sind, auch "Taschenklaviere" genannt. Ein typisches Instrument Westafrikas ist die Kora, eine majestätische Harfe, die von den "Griots", den Barden von Senegal, Gambia und Mali gespielt wird. Das Spiel der Kora verlangt eine lange Ausbildung, die in den Griot-Familien von einer Generation zur nächsten weitergegeben wird. Zum Instrumentarium der Griots gehört auch noch das Balaphon, ein afrikanischer Verwandter des Xylophones. Es ist, wie alle traditionellen Instrumente Afrikas, Träger einer alten Musikkultur und Spielpraxis, und erzählt von längst vergangenen Zeiten und Ländern.