Fischotter: Ein Leben am Existenzminimum (4)
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Radiokolleg
Katalogzettel
| Titel | Fischotter: Ein Leben am Existenzminimum (4) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Weber, Peter [Gestaltung]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1996.03.14 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Natur ; Tiere ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
80973/4 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-29852 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
Noch Mitte der 80er Jahre fürchteten Zoologen, daß die Fischotter in Österreich aussterben würden. Die Jagd und die mit Chemikalien verschmutzten Flüsse hatten die Otterpopulationen in Europa drastisch reduziert. Die scheuen Marder kamen auf die Rote Liste, und zu ihrer Rettung wurden Zuchtstationen eingerichtet. In Oberösterreich untersuchte über Jahre hinweg die Ethologin Michaela Bodner das Verhalten der nachtaktiven Tiere. Und im Waldviertel und im angrenzenden Tschechien folgte der Wildbiologe Andreas Kranz zwei Fischottern, denen er Funksender in die Bauchhöhle implantiert hatte. Noch wissen die Wissenschafter wenig über die Lebensweise der trolligen Einzelgänger. Aber seit einigen Jahren stellen sie verwundert fest, daß sich die Wassermarder vom Osten her wieder ausbreiten. Und das, obwohl Fischotter immer am Rande der Existenz leben: ein eiskalter Wintertag ohne Nahrung kann den Tod bedeuten!