Bey still- und angenehmer Nacht. Von Ständchen, Serenaden und Nachtmusiken (1)
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Katalogzettel
| Titel | Bey still- und angenehmer Nacht. Von Ständchen, Serenaden und Nachtmusiken (1) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Hosp, Albert [Gestaltung]
[GND
]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2002.08.19 [Sendedatum] 1996.07.15 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Musik ; E-Musik ; Musikwissenschaft ; Instrumentalmusik - Serenade ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
81029/1 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-29991 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
Das Wort Serenade kann aus zwei italienischen Worten abgeleitet werden: sera - Abend, und sereno - heiter. Die idealen Voraussetzungen zur Aufführung einer Serenade böte demnach ein Abend bei Schönwetter. Die - formal sehr freie - Musikgattung der Serenaden, Notturni, Kassationen (um nur ein paar der vielen verwendeten und miteinander verwandten Begriffe zu nennen) wurde von Komponisten aller Epochen aufgegriffen: Entweder versorgten sie damit ihre Auftraggeber mit leicht bekömmlichen Unterhaltungsstücken. Oder aber sie komponierten unter dem "Deckmantel" Serenade, großformatige, anspruchsvolle Werke, die viel eher in den Konzertsaal als nach draußen passen. Daß man heute auch die eher leichtfüßigen Serenaden in "ernsten" Konzerten spielt, ist nur ein Beispiel für unsere seltsame Zeit. Mozart, Haydn, und andere würden wahrscheinlich darüber lächeln. Die Serenade - "U"-Musik vor 200 Jahren. Aber: auch damals war eben die Unterscheidung zwischen Unterhaltungs- und Ernster Musik genauso irrelevant wie heute ...