zurück

Navigation

Suchen

Bey still- und angenehmer Nacht. Von Ständchen, Serenaden und Nachtmusiken (4)

Mediathek

Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Radiokolleg

Katalogzettel

Titel Bey still- und angenehmer Nacht. Von Ständchen, Serenaden und Nachtmusiken (4)
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Hosp, Albert [Gestaltung] [GND ]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt]
Datum 2002.08.22 [Sendedatum]
1996.07.18 [Sendedatum]
Schlagworte Bildung ; Musik ; E-Musik ; Musikwissenschaft ; Instrumentalmusik - Serenade ; Radiosendung-Sendematerial
Typ audio
Format DFMP3 [Dateiformat: MP3]
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV]
TKA [Tonband auf Kern (AEG)]
Nummern 81029/4 [Katalognummer]
Sprache Deutsch
Signatur 10-29994
Gesamtwerk/Reihe Radiokolleg

Information

Inhalt

Das Wort Serenade kann aus zwei italienischen Worten abgeleitet werden: sera - Abend, und sereno - heiter. Die idealen Voraussetzungen zur Aufführung einer Serenade böte demnach ein Abend bei Schönwetter. Die - formal sehr freie - Musikgattung der Serenaden, Notturni, Kassationen (um nur ein paar der vielen verwendeten und miteinander verwandten Begriffe zu nennen) wurde von Komponisten aller Epochen aufgegriffen: Entweder versorgten sie damit ihre Auftraggeber mit leicht bekömmlichen Unterhaltungsstücken. Oder aber sie komponierten unter dem "Deckmantel" Serenade, großformatige, anspruchsvolle Werke, die viel eher in den Konzertsaal als nach draußen passen. Daß man heute auch die eher leichtfüßigen Serenaden in "ernsten" Konzerten spielt, ist nur ein Beispiel für unsere seltsame Zeit. Mozart, Haydn, und andere würden wahrscheinlich darüber lächeln. Die Serenade - "U"-Musik vor 200 Jahren. Aber: auch damals war eben die Unterscheidung zwischen Unterhaltungs- und Ernster Musik genauso irrelevant wie heute ...

Download


Metadaten
Mediathek Logo