Die "Vier Ernsten Gesänge" von Johannes Brahms. Textausdeutung und Interpretationsvergleiche (4)
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Radiokolleg
Katalogzettel
| Titel | Die "Vier Ernsten Gesänge" von Johannes Brahms. Textausdeutung und Interpretationsvergleiche (4) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Hosp, Albert [Gestaltung]
[GND
]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1997.03.27 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Musik ; E-Musik ; Musikwissenschaft ; Vokalmusik - Kunstlied ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
81034/4 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-30002 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
Vier Lieder, die sich, in einer großen Symbiose der Aussagen, in fast priesterlicher Mahnung an das Publikum richten und gleichzeitig sehr persönliche Leidens- und Lebenssituationen darstellen. Ob von Bariton oder Mezzo-Sopran ausgeführt: Dieser Zyklus verlangt höchste interpretatorische Kunst, das betrifft den Vokalpart und beinahme ebenso intensiv das Klavier. Die Gesänge werden oft als Brahms Schwanengesang bezeichnet. Daß auch das letzte Werk von Heinrich Schütz diesen Namen trägt, stellt beide Komponisten in eine Nähe, die sie nur ganz selten zueinander hatten. Hier, im op.121 von Brahms, komponiert vor fast genau hundert Jahren, im Mai 1896, scheint die zweieinhalb Jahrhunderte ältere Musik von Heinrich Schütz und seiner Zeit präsent, wenn auch abstrahiert und natürlich in ganz anderer Klangsprache.