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Sie glauben an Whisky. Schriftsteller und ihr Umgang mit Alkohol (2)

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Radiokolleg

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Titel Sie glauben an Whisky. Schriftsteller und ihr Umgang mit Alkohol (2)
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Seiler, Christian [Gestaltung] [GND ]
Weichinger, Robert [Gestaltung] [GND ]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt]
Datum 1996.07.23 [Sendedatum]
Schlagworte Bildung ; Literatur ; Medizin ; Germanistik und Literaturwissenschaften ; Sucht ; Radiosendung-Sendematerial
Typ audio
Format DFMP3 [Dateiformat: MP3]
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV]
TKA [Tonband auf Kern (AEG)]
Nummern 81045/2 [Katalognummer]
Sprache Deutsch
Signatur 10-30020
Gesamtwerk/Reihe Radiokolleg

Information

Inhalt

Goethe, E.T.A. Hoffmann, Heine, Grillparzer, Stifter, Joseph Roth, Heiner Müller, Hemingway, Faulkner, Lowry und und und ... Es ist auffällig wie viele bedeutende Schriftsteller lieber zur Flasche als zum Schreibgerät greifen. Hängt es damit zusammen, daß Schriftstellerei eine einsame Tätigkeit ist, die nicht in einem sozialen Arbeitsumfeld statfindet? Läßt sich der Horror des weißen, unbeschriebenen Papiers für den Dichter nur durch Trinken in Schach halten? Ist es das geringe feed back und die hartnäckige Erfolglosigkeit, die Schriftsteller mit Saufen verdrängen wollen? Und wenn sie dann dereinst einmal Erfolg haben, sind sie dann schon rettungslos Abhängige der Droge Alkohol? Der amerikanische Psychiater Donald W. Goodwin hat sich ausführlich mit diesem Phänomen beschäftigt. Seine Erkenntnis: Schreiben ist exhibitionistisch. Alkohol öffnet die Schranken. Schreiben braucht Phantasie. Alkohol ist der Treibstoff.

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