An seidenen Fäden. Marionetten in der Literatur (1)
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Radiokolleg
Katalogzettel
| Titel | An seidenen Fäden. Marionetten in der Literatur (1) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Jessa, Mirjam [Gestaltung]
[GND
]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1996.08.12 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Literatur ; Germanistik und Literaturwissenschaften ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
81052/1 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-30031 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
Die Marionette als Metapher, als ästhetisches Programm, als dramatisches Konzept, als philosophischer Gedanke und als kulturhistorisches Symbol für eine Epoche. Die "an seidenen Fäden" gezogene Holzpuppe symbolisiert weit mehr als die bekannte Metapher für Abhängigkeit, Fremdbestimmung und willenloses Funktionieren. Von Platon bis zu den heutigen Theaterproduktionen eines Robert Wilson marschieren Marionetten durch die Köpfe und Schriften großer Geister, und nicht immer sind sie so negativ besetzt wie die Metapher im heutigen Sprachgebrauch. Interviews mit Germanisten, Schriftstellern und Theaterwissenschaftern, sowie Zitate von Heinrich von Kleist, E.T.A. Hoffmann, Georg Büchner, Egon Friedell, Tankred Dorst, Thomas Bernhard, Gerhard Roth und Max Frisch kreisen einen Gegenstand ein, der letzlich stets einen Rest von Geheimnis für sich bewahrt: die Marionette.