Der Klang aus dem Rechner. Computerkomposition und Live-Elektronik in der neuen Musik (1)
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Radiokolleg
Katalogzettel
| Titel | Der Klang aus dem Rechner. Computerkomposition und Live-Elektronik in der neuen Musik (1) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Frank, Dorothee [Gestaltung]
[GND
]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2000.09.11 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Musik ; E-Musik ; Elektroakustische Musik ; Moderne Musikformen - Techno, Rave, Trance, House, Dub, Drum'n bass, Ambient ; Musikepoche - Neue Musik ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
81079/1 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-30054 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
Das wichtigste Erneuerungspotential für die zeitgenössische Musik steckt heute wohl in den Computern. Elektronisch erzeugte Sounds sind längst ein selbstverständlicher Teil des modernen Orchester- oder Ensembleklangs. "Die fünfte Orchestergruppe", hat Pierre Boulez kürzlich in einem Interview gesagt. Früher war der elektronische Klang allerdings ein "Fertigteil", der vom Zuspielband kam und im Konzert nicht mehr beeinflußt werden konnte; die mitwirkenden Instrumentalmusiker mussten sich nach dem Tonband richten. Das hat sich mittlerweile ganz entscheidend geändert: weil die Rechner so viel schneller geworden sind, können gespeicherte Klänge live im Konzert abgerufen oder spontan erzeugt werden - auf dem Computer lässt sich "spielen" oder sogar improvisieren wie auf einem Instrument. Und an Entwicklungsstätten wie dem IRCAM in Paris oder dem Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe lassen sich Klangvorstellungen immer differenzierter verwirklichen.