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kultur.montag [2021.04.12]

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks kultur.montag

Katalogzettel

Titel kultur.montag [2021.04.12]
Urheber/innen und Mitwirkende Stadler, Clarissa [Moderation] [GND ]
ORF 2 [Sendeanstalt]
Datum 2021.04.12 [Sendedatum]
Schlagworte Kultur ; Reportage ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-23859
Gesamtwerk/Reihe kultur.montag

Information

Inhalt

[Senderinformation] Ulrike Folkerts | Krimis aus Österreich | Spurensuche bei Drehbuchautor*innen | „Parsifal“ an der Wiener Staatsoper | Repressives Russland & seine Rebellen | Steiermark Schau
kulturDoku:
Sir Peter Ustinov – Weltbürger und Universalgenie

Am 16. April wäre er hundert Jahre alt geworden – Sir Peter Ustinov, begnadeter Schauspieler, brillanter Regisseur, herausragender Schriftsteller und Humanist – eine Klasse für sich. Wie reich der kulturelle Schatz ist, den Ustinov der Nachwelt hinterlässt, das belegt ein Streifzug durch sein Werk.

Anhand zahlreicher Filmausschnitte lassen drei britische Experten - Filmkritiker Ian Nathan, Filmkritiker Neil Norman und Autor Stephen Armstrong - das schauspielerische Schaffen des Universalgenies Revue passieren.

„Wenn er spielte“, schwärmt Neil Norman, „strahlte Wärme und Humor durch die Leinwand“. Mit enormer Präsenz, großer Intelligenz und seinen virtuosen Interpretationen drückte Peter Ustinov allen Rollen einen unvergleichlichen Stempel auf. Er erfüllte seine Figuren – gute, wie schlechte Charaktere - mit Menschlichkeit.

Ustinov war das Weltbürgertum in die Wiege gelegt. Er vereinte russische, deutsche, französische, schweizerische, italienische und sogar äthiopische Wurzeln in sich, war zeitlebens britischer und später auch schweizer Staatsbürger.

Während des zweiten Weltkriegs diente der überzeugte Pazifist in der Film-Einheit des britischen Militärs und sammelte dort erste Erfahrungen mit dem Medium.

Später inszenierte er Opern, war Bühnenbildner, Maler, drehte Dokumentarfilme, schrieb Theaterstücke, Drehbücher, Romane und Memoiren.

Er engagierte sich aber auch als Unicef-Botschafter, setzte sich mit seiner „Peter Ustinov Stiftung“ für eine bessere Zukunft von Kindern ein und baute ein internationales Netzwerk zur Erforschung von Vorurteilen auf.

Sein Kommunikationstalent ist legendär. Sechs Sprachen beherrschte er fließend, Dialekte und Akzente gehörten zu seinen Spezialitäten. Allein diese Gabe prädestinierte ihn für seine Erfolge als Schauspieler und seine vielfältigen Rollen.

Der internationale Durchbruch gelang ihm 1951 als Kaiser Nero in Quo Vadis. Für seine Rollen in dem Monumentalfilm Spartacus (1960) und in dem Thriller Topkapi (1964) wurde er jeweils mit einem Oscar für die beste Nebenrolle geehrt. In den 1970er Jahren spielte er sich in mehreren Agatha Christie Verfilmungen als Detektiv Hercule Poirot in die Herzen des Publikums – sein berühmtester Fall: Tod auf dem Nil.

Die Ustinov-Kenner Ian Nathan, Neil Norman und Stephen Armstrong erzählen in der Dokumentation von den schauspielerischen Anfängen Peter Ustinovs über die Höhepunkte seiner Karriere bis zu seiner letzten Rolle 2003 als Friedrich der Weise in Luther. Anhand einzelner Szenen dokumentieren sie, wie es Peter Ustinov gelang, jeden seiner Filme zu einem einmaligen und hochkarätigen Werk zu veredeln.

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