Üben, üben, über ... Vom Phänomen des Wiener Philharmonischen Klangs (3)
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Radiokolleg
Katalogzettel
| Titel | Üben, üben, über ... Vom Phänomen des Wiener Philharmonischen Klangs (3) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Jessa, Mirjam [Gestaltung]
[GND
]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1996.10.23 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Musik ; E-Musik ; Musikausbildung ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
81123/3 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-30096 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
Der alte Witz - Tourist in der Mahlerstraße fragt: "Bitte, wie komme ich zu den Wiener Philharmonikern?" Antwort: "Üben, üben, üben!" - hat wegen seines wahren Kerns überlebt. Komponisten, Dirigenten und Musikexperten sowie Musikliebhaber aus aller Welt bescheinigen den Wiener Philharmonikern eine eigene Klangkultur, einen eigenen Klangstil, der sich von allen anderen Orchestern der Welt unterscheidet. Teilweise ist das auf die Wiener Instrumente zurückzuführen, die tatsächlich eine Eigenart des Orchesters darstellen, - das betrifft vor allem die Blasinsturmente, und hier im besonderen wiederum das Wiener (F-)Horn. Was allerdings den berühmten Wiener Streicherklang betrifft, so ist das Instrumentarium mit Sicherheit irrelevant. Hier scheint es eher der philharmonische Musizierstil zu sein, auf den ein "Neuer" erst eingeschworen werden muß. Doch was ist der typische Wiener Philharmonische Musizierstil? Und wie läßt sich "Wiener Klang" definieren? Auf dem "Internationalen Orchesterinstitut Attergau für Wiener Klangstil", das unter der Patronanz der Wiener Philharmoniker steht, soll jungen Musikern aus aller Welt dieses Wiener Klanggeheimnis vermittelt werden. Vom Tag ihrer Ankunft bis zum Abschlußkonzert werden diese Studenten vom RADIOKOLLEG begleitet, und immer wieder nach Fortschritten und Erkenntnissen befragt, bis sich am Ende herausstellen soll, ob "üben, üben, über" wirklich genug ist.