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Die Reisen der Habsburger – Elisabeth (2/5)

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Erbe Österreich

Katalogzettel

Titel Die Reisen der Habsburger – Elisabeth (2/5)
Urheber/innen und Mitwirkende Gebhart, Isabel [Regie]
ORF 3 [Sendeanstalt]
Datum 2021.05.18 [Sendedatum]
2020 [Jahr des Copyright]
Schlagworte Gesellschaft ; Dokumentation ; Österreichisch-Ungarische Monarchie ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-24351
Gesamtwerk/Reihe Erbe Österreich

Information

Inhalt

[Senderinformation] Kaiserin Elisabeth war die wohl erste monarchische Globetrotterin. Sie fuhr nach Irland zum Reiten – nicht ohne ihre eigenen Pferde mitzubringen, nach Korfu, wo sie sich das Achilleion baute, und mit der kaiserlichen Yacht kreuz und quer durchs Mittelmeer.

Reisen - eine Sehnsucht, die im späten 19. Jahrhundert aufbrach und die wir heute besser den je nachvollziehen können. Damals war das Bereisen der Welt ein Privileg der Begüterten. Kaiserin Elisabeth machte davon wie keine andere Gebrauch. Sie fuhr nach Irland, wo sie einen Pferdestall unterhielt, nach Korfu, wo sie sich das Achilleion baute, mit der kaiserlichen Yacht kreuz und quer durchs Mittelmeer und lebte mühevoll abgeschirmt von Paparazzi an der Riviera in Cap Martin. Sie wurde einer der ersten Gäste des eleganten Hotel Reid’s auf Madeira.

Präzise waren ihre oft monatelangen Reisen geplant und fotografisch dokumentiert. Geld spielte keine Rolle. Wo sie war, tat sie, was sie wollte. Oft war ein Glas Milch ihre größte Freude, aber genauso auch ein Kleid von Charles F. Worth in Paris, dem Erfinder der Haute Couture.

Bei Kairo bestieg sie die Pyramiden von Gizeh. Inkognito lief sie durch die Bazare von Algiers. In London stieg sie im Hotel Claridges ab, besuchte die Wachsfiguren von ihrem Mann und ihr selbst bei Madame Tussauds und mietete sich ein Schloß, um reiten zu können: die Englandreise schlug mit umgerechnet fast eineinhalb Millionen Euro zu Buche.

Wie sah Kaiserin Elisabeth am Ende ihres Lebens eigentlich wirklich aus? Wir reanimieren ihr Gesicht, wie es zu Ende ihres Lebens am plausibelsten ausgesehen haben muss. War sie wirklich nur auf Reisen und nie in Wien? Schließlich war sie eine wahre Globetrotterin.

Schauspielszenen und herrliche Bilder der Reiseziele der Kaiserin geben in dieser ORF-III-Neuproduktion, Teil zwei des Fünfteilers, einen Begriff von Elisabeths lebenslanger Reiselust. Nach dem Tod ihres Sohnes Rudolf setzte die als Möwenflug bekannt gewordene Flucht vor der Welt ein. Die österreichisch-amerikanische Psychoanalytikerin Erika Freeman analysiert das Verhalten der Kaiserin.

Als besondere Idee der Autoren verwandelt sich das Aussehen der Kaiserin in einer Szenen von der jungen Elisabeth durch eine Animation in jenes Portrait, dem sie vermutlich an ihrem Lebensende am ähnlichsten geschaut hat.

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