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Basisarbeiter im Ensemble. Instrumentenporträt: Kontrabass (1)

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Radiokolleg

Katalogzettel

Titel Basisarbeiter im Ensemble. Instrumentenporträt: Kontrabass (1)
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Hosp, Albert [Gestaltung] [GND ]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt]
Datum 2002.04.02 [Sendedatum]
1997.03.10 [Sendedatum]
Schlagworte Bildung ; Musik ; E-Musik ; Musik ; U-Musik ; Instrumente - Kontrabass ; Musikwissenschaft ; Radiosendung-Sendematerial
Typ audio
Format DFMP3 [Dateiformat: MP3]
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV]
TKA [Tonband auf Kern (AEG)]
Nummern 81242/1 [Katalognummer]
Sprache Deutsch
Signatur 10-30251
Gesamtwerk/Reihe Radiokolleg

Information

Inhalt

Die überraschend hohe Zahl von über 200 Solo-Konzerten deutet seine Möglichkeiten schon an: diese bleiben allerdings in der überwiegenden Mehrzahl klassischer Musikstücke, als verborgene Talente, unerhört. Wer klassischen Kontrabaß lernt, muß sich damit abfinden, daß man seine Partituren meist mit zwei Worten beschreibt: "Schrumm, schrumm". Zwar zweifelt trotz der untergeordneten Rolle, was die Anzahl der in symphonischer Musik durchschnittlich zu spielenden Noten betrifft, niemand an der Bedeutung des Kontrabasses für das klassische Orchester. Aber jedenfalls hat dieses tiefste Instrument der Streicherfamilie bekanntlich in ganz anderen stillistischen Gefilden, und gerade als Nicht-Streichinstrument, die größte Karriere gemacht. Im Jazz, da entwickelten sich seine musikalischen Aufgaben von der bloßen "Two Beat"-Begleitung, als Quasi-Ersatz für die Tuba, zum "Walking Bass", der das musikalische Geschehen im Mainstream-Jazz, mit vereinten Kräften mit den Drums vorantreibt, bis zum frei geführten Solospiel. Und das alles meistens ohne Bogen, fast immer gezupft. Können sich also im Jazz die Bassisten über virtuose Herausforderung nicht beklagen, bleibt der Anspruch, in der klassischen Musik glänzen zu dürfen, eher unerfüllt. Oder doch nicht?

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