Das Genom. Ein molekulares Dogma? (4)
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Katalogzettel
| Titel | Das Genom. Ein molekulares Dogma? (4) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Lehner, Karin [Gestaltung]
[GND
]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1997.04.10 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Wissenschaft und Forschung ; Medizin ; Biologie ; Medizin ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
81273/4 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-30277 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
"Wir haben das Geheimnis des Lebens gelüftet", jubelten James D. Watson und Francis Crick im Jahr 1953, als sie ihr Modell der Doppelhelix einer staunenden Öffentlichkeit präsentierten. Watson und Crick wurden weltberühmt mit ihrer graphischen Darstellung der dreidimensionalen Struktur der DNS, der Desoxyribonukleinsäure. Die Doppelhelix ist inzwischen zum Logo der Genomforscher geworden. Diese haben sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: das Erbmaterial von Lebewesen bis in seine kleinsten Bausteine hinein zu analysieren und zu verändern. Damit verbunden ist die Hoffnung, zu einem neuen Verständnis von Krankheitsprozessen zu kommen sowie Erbkrankheiten erkennen und auch heilen zu können. Dabei scheint die molekularbiologische Realität zur einzig wirklichen Realität zu werden. Denn für Molekularbiologen wurde die spiralförmige DNS zum Inbegriff des Lebens. Die Reduktion menschlichen Lebens auf molekular-mechanistische Vorgänge könnte jedoch schwerwiegende Folgen haben : Sie könnte das Bild, das wir uns von uns, von der Natur, vom Leben machen, dramatisch verändern.