Gebrauchsanleitung für Triller, Vibrato und Rubato (1)
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Radiokolleg
Katalogzettel
| Titel | Gebrauchsanleitung für Triller, Vibrato und Rubato (1) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Hosp, Albert [Gestaltung]
[GND
]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1999.01.04 [Sendedatum] 1997.05.05 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Musik ; E-Musik ; Musikwissenschaft ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
81304/1 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-30324 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
Das Vokabular musikalischer Ausdrucksformen ist unermeßlich. Drei Begriffe aus diesem Verzeichnis werden zur Diskussion gestellt: zunächst zwei miteinander recht nahe Verwandte, Triller und Vibrato. Ganze Kosmen interpretatorischer Auffassung (und Auffassungsunterschiede) sind in diesen beiden Worten enthalten. Wie schnell, wie stark, wann überhaupt etc., daran entzünden sich unter Musikern heiße Diskussionen. Ebenso ungeklärt wie unterschiedlich definiert und erlaubt ist ein dritter Begriff, der nicht so sehr mit Einzeltönen, sondern mit der zu gestaltenden Zeit zu tun hat: Rubato, eine musikalische "Räuberei" gewissermaßen. Oft verlangt ein ordentlicher Triller eine kleine Verzögerung, noch öfter benötigt beispielsweise eine schwere Gesangsstimme extra "geraubte" Zeit, um ihr Vibrato entfalten zu können. Und grundsätzlichist eine überzeugend vorgebrachte Verlangsamung oder Beschleunigung, also ein Zeit"raub" immer richtiger als ein stures Halten des Tempos. Drei Details des musikalischen Tuns, Triller, Vibrato und Rubato, stehen also in intensiver Beziehung und Wechselwirkung.