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kultur.montag [2022.05.02]

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks kultur.montag

Katalogzettel

Titel kultur.montag [2022.05.02]
Urheber/innen und Mitwirkende Stadler, Clarissa [Moderation] [GND ]
ORF 2 [Sendeanstalt]
Datum 2022.05.02 [Sendedatum]
Schlagworte Kultur ; Dokumentation ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-28152
Gesamtwerk/Reihe kultur.montag

Information

Inhalt

[Senderinformation] kulturMontag:
Zwischen Resignation und Widerstand – Ungarns Kulturleben nach der Wahl | Royaler Eskapismus – Zweiter "Downton Abbey“-Kinofilm | Über Heimat und deren Verlust – Tom Stoppards "Leopoldstadt“ im Theater in der Josefstadt | "Die Früchte des Lebens – der Maler Giuseppe Arcimboldo“ | In Bed with Depressions | Literarische Neuerscheinungen zum Mutter-Sein
[Senderinformation] Die Früchte des Lebens - der Maler Giuseppe Arcimboldo

Zum Anbeißen, dieses Porträt: Rosige Apfelwangen, die prononcierte Nase ist eine Birne und die geschwungenen Augenbrauen sind Getreideähren. So malte Giuseppe Arcimboldo seinen langjährigen Dienstherren, den Habsburger-Kaiser Maximilian II. Selten ist die natura morta so quicklebendig wie in den Gemälden des Renaissance-Genies. Als Hofmaler schöpfte er aus dem Vollen, was Felder, Beete und Plantagen so an Obst und Gemüse hergaben.

Sein Zyklus „Die vier Jahreszeiten“ ist rätselhaft und komisch zugleich – ein ständiges Vexierspiel: der Witz liegt im Detail, aber das große Ganze verblüfft. Nach seinem Tod im Jahr 1593 fiel er schnell in Vergessenheit, um in den 1920er-Jahren – wie durch ein mysteriöses Zeit-Raum-Kontinuum katapultiert - von den Surrealisten Man Ray, Salvador Dalí oder André Breton wiederentdeckt zu werden. Dass Arcimboldos Werk gewagt, subversiv und oft unheimlich ist, macht ihn bis heute für zeitgenössische Künstler*innen interessant, wie die Doku von Benoit Felici deutlich macht.

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