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Wiener Milieus - Die Arbeiterschicht zur Kaiserzeit

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Erbe Österreich

Katalogzettel

Titel Wiener Milieus - Die Arbeiterschicht zur Kaiserzeit
Urheber/innen und Mitwirkende Riener, Bernhard [Gestaltung]
ORF 3 [Sendeanstalt]
Datum 2022.10.11 [Sendedatum]
2020 [Jahr des Copyright]
Schlagworte Gesellschaft ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Örtliche Einordnung Wien
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-29629
Gesamtwerk/Reihe Erbe Österreich

Information

Inhalt

[Senderinformation] Der Arbeiterschicht anzugehören, das bedeutete in der ausgehenden Donaumonarchie ein Leben am oder unter dem Existenzminimum. Erst sehr spät erwachte das Gewissen der Gesellschaft für die Ärmsten der Stadt.

Davor gab es keinerlei sozialen Netze. Es herrschte der Glaube vor, dass jeder seines Glückes Schmied sei. Wer durch Krankheit oder einen Unfall seiner Arbeit nicht mehr nachgehen konnte, den fing niemand auf. Viele Menschen lebten in den Kanälen und ernährten sich von dem, was Wienfluss und Donau anschwemmten.

Die Strottern fischten das Fett, das die Schlachthöfe und Gasthäuser in den Fluss schütteten, und versuchten es zu Geld zu machen. Vor den Toren Wiens lebte das Proletariat in slum-artigen Hütten, völlig sich selbst überlassen. Erst das „Rote Wien“ nahm sich dieser verarmten Massen an und gab ihnen eine politische Stimme.

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