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Wiener Vororte (2/3) - Vom Hofmansthal-Schlössl bis zum Zentralfriedhof

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Erbe Österreich

Katalogzettel

Titel Wiener Vororte (2/3) - Vom Hofmansthal-Schlössl bis zum Zentralfriedhof
Urheber/innen und Mitwirkende Fuchs, Patrice [Gestaltung]
ORF 3 [Sendeanstalt]
Datum 2025.01.21 [Sendedatum]
2024 [Jahr des Copyright]
Schlagworte Gesellschaft ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-39734
Gesamtwerk/Reihe Erbe Österreich

Information

Inhalt

[Senderinformation] Die großen Grubenanlangen im Süden Wiens brechen durch die ländliche Landschaft und die Liesinger Weinberge. Hier ist das dunkelste Wien. Für eine Baracke, die mit 67 Männern belegt ist, gibt es nur zwei Aborte, daher ist das Wasser des nahegelegenen Brunnens dermaßen verseucht, dass sich die Menschen mit Wasser aus der Donau versorgen mussten. Neben dem Armenarzt Viktor Adler erfährt auch eine feine Dame aus Penzing von diesen „Wohnhöhlen“, die „rote Erzsi“, Österreichs letzte Kronprinzessin, die sich von der Monarchie abgewendet und einen Sozialdemokraten geheiratet hat. Richtung Simmering kommt man am Zentralfriedhof vorbei. Hier steht auch das erste Krematorium Österreichs. Es wurde gegen die Bauordnung und gegen den Willen der Regierung gebaut und war sogar Auslöser eines Verfassungsstreit. Der Zentralfriedhof ist ein wichtiges Novum für die Zwei-Millionen-Metropole. Für arme Familien bedeutet das aber auch, dass sie ihre toten Verwandten im Leiterwagen durch die ganze Stadt ziehen müssen, um sie zu bestatten. In Folge 2 der Erbe Österreich-Reihe über die Wiener Vororte erzählt Gestalterin Patrice Fuchs von den Veränderungen im Lauf der Jahrzehnte an Wiens südlichem Rand.

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