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Die Wiener Zinshaus-Story

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Erbe Österreich

Katalogzettel

Titel Die Wiener Zinshaus-Story
Urheber/innen und Mitwirkende Peraus, Paul [Gestaltung]
ORF 3 [Sendeanstalt]
Datum 2025.05.20 [Sendedatum]
2022 [Jahr des Copyright]
Schlagworte Gesellschaft ; Dokumentation ; Soziales ; Bauen ; TV-Mitschnitt
Örtliche Einordnung Wien, Hofburg
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-41396
Gesamtwerk/Reihe Erbe Österreich

Information

Inhalt

[Senderinformation] Kein Palais und keine Kirche ist so typisch für das Wiener Stadtbild wie das Zinshaus. Es war die Antwort auf die Wohnungsnot einer Zwei-Millionen-Metropole, die nicht nur proletarische Schichten aus dem Wiener Umland, sondern auch eine Vielzahl von Arbeitskräften aus den Kronländern anzog. So entstand das Zinshaus, oder in seiner radikaleren Ausformung, die Zinskaserne.

Seit einer Reform von 1892 konzentrierte sich die Bautätigkeit auf Klein- und Kleinstwohnungen, sodass nach der Jahrhundertwende vier Fünftel aller Wiener Wohnungen aus einem Kabinett oder höchstens aus Zimmer, Küche, Kabinett bestanden. Das Mietrechtsgesetz von 1922, eine Adaption der Vorlage von 1917, die den Kündigungsschutz aufrechterhielt und die Mietobergrenze mit der Friedenskrone begrenzte, verbesserte zwar die Rechte der Mieter, machte jedoch den Bau weiterer Zinshäuser für die Investoren uninteressant und führte erst recht wieder zu einem Unterangebot und damit zu großer Wohnungsnot.

Paul Peraus hat sich für diese „Erbe Österreich“-Neuproduktion diesem Stück Wiener Sozialgeschichte angenommen.

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