#6: Andreas Grassl über algorithmischen Tribalismus, Wertekrise und digitale Verantwortung (2/2)
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Streitwert
Katalogzettel
| Titel | #6: Andreas Grassl über algorithmischen Tribalismus, Wertekrise und digitale Verantwortung (2/2) |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Zöchling, Stephan [Interviewer/in]
Grassl, Andreas [Interviewte/r] |
| Datum |
2026.02.19 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Politik Österreich ; Interview ; Podcast |
| Typ | audio |
| Format |
DOA [Digitales Original Audio] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E53-09125 |
| Gesamtwerk/Reihe | Streitwert |
Information
Inhalt
[Episoden-Info] Im zweiten Teil des Gesprächs diskutiert Andreas Grassl mit Host Stephan Zöchling die strukturellen Ursachen politischer Polarisierung in der heutigen Zeit.
Grassl beschreibt, wie Algorithmen bestehende Überzeugungen verstärken und Menschen rasch in ideologische Lager ziehen können. Plattformen liefern nicht zufällig Inhalte, sondern verstärken, was wir ohnehin schon denken.
Im Zentrum steht die Frage, warum die politische Mitte oft nur negativ argumentiert („wir sind nicht extrem“) statt positiv zu formulieren, wofür sie steht. Grassl plädiert für eine neue Werteerzählung, jenseits von Angstkommunikation.
Themen der Folge:
Der Verlust interpersonellen Vertrauens als Kernproblem westlicher Demokratien
Reformieren oder zerstören? Wie gehen wir mit verkrusteten Institutionen um?
Digitale Verantwortung: Tragen große Accounts mehr Verantwortung als andere?
Warum Gen Z digital kompetenter ist, als viele glauben
Einsamkeit als Treiber radikaler Ideologien
Ungewissheit als historische Chance statt als Bedrohung
Der Gast
Andreas Grassl – Medienanalyst und Digitaljournalist (@worldpoliticsdaily)
Grassl beschreibt, wie Algorithmen bestehende Überzeugungen verstärken und Menschen rasch in ideologische Lager ziehen können. Plattformen liefern nicht zufällig Inhalte, sondern verstärken, was wir ohnehin schon denken.
Im Zentrum steht die Frage, warum die politische Mitte oft nur negativ argumentiert („wir sind nicht extrem“) statt positiv zu formulieren, wofür sie steht. Grassl plädiert für eine neue Werteerzählung, jenseits von Angstkommunikation.
Themen der Folge:
Der Verlust interpersonellen Vertrauens als Kernproblem westlicher Demokratien
Reformieren oder zerstören? Wie gehen wir mit verkrusteten Institutionen um?
Digitale Verantwortung: Tragen große Accounts mehr Verantwortung als andere?
Warum Gen Z digital kompetenter ist, als viele glauben
Einsamkeit als Treiber radikaler Ideologien
Ungewissheit als historische Chance statt als Bedrohung
Der Gast
Andreas Grassl – Medienanalyst und Digitaljournalist (@worldpoliticsdaily)