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Beiträge dieses Mediums

#‍1: Florian Klenk über Demokratie, die Linke in Österreich und autoritäre Medienpolitik (1/2)
Mitwirkende: Zöchling, Stephan [Interviewer/in] , Klenk, Florian [Interviewte/r]
Datum: 2026.01.15 [Sendedatum]
Schlagworte: Politik Österreich ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] Florian Klenk spricht mit Stephan Zöchling über Demokratie, Journalismus, die Linke in Österreich und autoritäre Medienpolitik.

Themen dieser Folge:

Welche Rolle spielt investigativer Journalismus in einer Demokratie?

Warum professionelle Distanz im Journalismus so wichtig ist

Die Krise der Linken in Österreich

Medienmacht, Polarisierung und Kampagnenjournalismus

Autoritäre Angriffe auf unabhängige Medien

Zu Gast:

Florian Klenk, Chefredakteur des Falter und einer der bekanntesten investigativen Journalisten Österreichs.
#‍10: Danielle Spera über den neuen Antisemitismus & eine verblassende Erinnerungskultur (1/2)
Mitwirkende: Zöchling, Stephan [Interviewer/in] , Spera, Danielle [Interviewte/r]
Datum: 2026.03.19 [Sendedatum]
Schlagworte: Politik Österreich ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] Spera war jahrzehntelang Journalistin und Moderatorin der „Zeit im Bild“, leitete das Jüdische Museum Wien und zählt heute zu den klarsten Stimmen gegen Antisemitismus in Österreich. Sie steht für Vermittlung und für eine Erinnerungskultur, die nicht nur gedenkt, sondern gerade heute in Zeiten des neu aufflammenden Nahost-Konflikts Haltung zeigt.

Im Gespräch geht es um die Frage, wie sich Antisemitismus gesellschaftlich neu formiert, welche Rolle Medien und Universitäten dabei spielen und warum Medienkompetenz zu einer Schlüsselqualifikation der nächsten Generation werden muss. Gleichzeitig plädiert Spera für eine positive Sicht auf die österreichisch-jüdische Geschichte – jenseits einer rein auf die Shoah reduzierten Perspektive.

Themen dieser Folge:
Wo Österreich in der Erinnerungskultur versagt
Antisemitismus von rechts und links
Vermittlung von Geschichte ohne Zeitzeugen
Verrmischung von Nahostkonflikt und österreichischem Judentum
Journalistische Verantwortung in polarisierten Zeiten
Jüdisches Leben heute in Österreich

Der Gast:
Danielle Spera ist Journalistin, Autorin und Kulturmanagerin. Sie war viele Jahre Moderatorin der „Zeit im Bild“ und Direktorin des Jüdischen Museums Wien. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung österreichisch-jüdischer Geschichte, Erinnerungskultur und demokratischer Verantwortung.
#‍11: Danielle Spera über Extremismus von links und rechts und eine lebendige Erinnerungskultur (2/2)
Mitwirkende: Zöchling, Stephan [Interviewer/in] , Spera, Danielle [Interviewte/r]
Datum: 2026.03.27 [Sendedatum]
Schlagworte: Politik Österreich ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] In dieser Episode spricht Danielle Spera mit Host Stephan Zöchling über Verantwortung, gesellschaftliche Schieflagen und die Wichtigkeit einer lebendingen Erinnerungskultur.

Ausgehend vom Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 diskutieren sie über Reaktionen westlicher Gesellschaften, über mediale Gewichtungen extremistischer Gewalt und über ideologische Entwicklungen an Universitäten. Spera spricht über internationale Einflussnahmen, über Polarisierung im Kultur- und Bildungsbereich und über die Notwendigkeit, Geschichte differenziert und faktenbasiert zu vermitteln.

Gleichzeitig betont sie die Kraft eines positiven Blicks: Erinnerungskultur müsse lebendig bleiben, durch Bildung, persönliche Begegnung und die Bereitschaft, sich selbst ein Bild zu machen.

Themen dieser Folge:
Optimismus als gesellschaftliche Haltung
Verantwortung jedes Einzelnen in polarisierten Zeiten
Extremismus von rechts und links
Mediale Doppelstandards und ideologische Prägungen
Einfluss von Universitäten und Kulturdebatten
Antisemitismus nach dem 7. Oktober
Israel verstehen statt aus der Ferne urteilen

Der Gast
Danielle Spera ist Journalistin, Autorin und Kulturmanagerin. Sie war viele Jahre Moderatorin der „Zeit im Bild“ und Direktorin des Jüdischen Museums Wien. Ihr Schwerpunkt liegt auf Erinnerungskultur, demokratischer Verantwortung und der Vermittlung österreichisch-jüdischer Geschichte in einer zunehmend polarisierten Öffentlichkeit.
#‍12: Rainer Nowak über Medien & Politik in Österreich
Mitwirkende: Zöchling, Stephan [Interviewer/in] , Nowak, Rainer [Interviewte/r]
Datum: 2026.04.02 [Sendedatum]
Schlagworte: Politik Österreich ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] In dieser Episode spricht Rainer Nowak mit Host Stephan Zöchling über die Achse zwischen Politik, Medien und Macht.

Nowak ist Geschäftsführer der Tageszeitung Die Presse und war zuvor Chefredakteur sowie in leitender Funktion bei der Kronen Zeitung tätig. Er kennt sowohl die liberale Traditionszeitung als auch das reichweitenstärkste Boulevardmedium Österreichs und damit zwei sehr unterschiedliche journalistische Welten.

Im Gespräch geht es um journalistisches Handwerk, politische Verhaberung, mediale Eitelkeit und persönliche Fehler. Nowak spricht offen über Nähe zur Politik, über mediale Shitstorms, über Parteimedien und über die Frage, wie Qualitätsjournalismus finanziert werden muss, um unabhängig zu bleiben.

Zentrale These: Wirtschaftliche Unabhängigkeit ist die Voraussetzung für publizistische Freiheit. Wer finanziell abhängig ist, wird politisch verwundbar.

Themen der Folge
Wie viel Nähe zur Politik ist zu viel?´-
Journalistische Eitelkeit als Risiko
Liberale Blattlinie in Zeiten der Extreme
Fake News und die Grenzen des Faktenchecks
Medienförderung, ORF-Beitrag und Wettbewerbsfairness
Parteien-TV und neue politische Medienkanäle

Der Gast
Rainer Nowak ist Geschäftsführer der „Presse“ und einer der bekanntesten Medienmanager Österreichs. Er war Chefredakteur der „Presse“ sowie in leitender Funktion bei der „Kronen Zeitung“ tätig. Nowak steht für wirtschaftsliberale Positionen, journalistisches Handwerk und eine klare Haltung zur Bedeutung unabhängiger Medien in der Demokratie.
#‍13 Außenministerin Beate Meinl-Reisinger über Reformen, Ungarn als Warnsignal & Europas Handlungsfähigkeit (1/2)
Mitwirkende: Zöchling, Stephan [Interviewer/in] , Meinl-Reisinger, Beate [Interviewte/r]
Datum: 2026.04.23 [Sendedatum]
Schlagworte: Politik Österreich ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] In dieser Episode spricht Außenministerin Beate Meinl-Reisinger mit Host Stephan Zöchling über Reformpolitik, Populismus und Europas strategische Positionierung.

Es geht um Reformbedarf in Österreich, die Anpassung des Pensionssystems an die Lebenserwartung und um die Frage, wie Europa wieder zum selbstbestimmtent Akteur statt zum Spielball internationaler Interessen wird.

Themen der Folge
Konsensorientierung vs. Polarisierung
Zusammenarbeit mit politischen Gegnern
FPÖ, Populismus und Ungarn als Beispiel
Bürokratieabbau und Goldplating
Energiepreise und Standortpolitik
Kapitalmarktunion und Binnenmarkt
Europas Rolle zwischen USA, China und Russland

Der Gast
Beate Meinl-Reisinger ist Außenministerin Österreichs und Bundesvorsitzende der NEOS. Sie steht für liberale Reformpolitik, europäische Integration und eine klare Haltung gegen illiberale Entwicklungen in Europa. Ihre politischen Schwerpunkte liegen auf Bildung, Wettbewerbsfähigkeit, Generationengerechtigkeit und einer starken Rolle Österreichs innerhalb der Europäischen Union.
#‍14: Beate Meinl-Reisinger über Lohnnebenkosten, Pflichtmitgliedschaft & nachhaltige Reformen (2/2)
Mitwirkende: Zöchling, Stephan [Interviewer/in] , Meinl-Reisinger, Beate [Interviewte/r]
Datum: 2026.04.30 [Sendedatum]
Schlagworte: Politik Österreich ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] Hinweis der Redaktion: Diese Episode wurde vor dem Budget-Beschluss aufgenommen.

In dieser Episode spricht Beate Meinl-Reisinger mit Host Stephan Zöchling über Reformdruck, Budgetpolitik und die Zukunft der Sozialpartnerschaft.

Im Gespräch geht es um die Frage, ob NEOS in der Regierung ausreichend Profil zeigen, wie tief strukturelle Reformen tatsächlich greifen und ob Österreich den Mut hat, an Kammern, Föderalismus und Budgetpolitik grundlegend heranzugehen.

Themen der Folge
Reformtempo in der Dreierkoalition
Budgetkonsolidierung und Staatsquote
Pensionssystem und Nachhaltigkeit
Lohnnebenkosten und Wettbewerbsfähigkeit
Kammerumlagen und Rücklagen
Pflichtmitgliedschaft und Sozialpartnerschaft
Bürokratieabbau und Goldplating
Steuerquote und Entlastung
Energiepreise und Standortpolitik

Der Gast
Beate Meinl-Reisinger ist Außenministerin Österreichs und Bundesvorsitzende der NEOS. Sie gilt als eine der prägendsten liberalen Stimmen des Landes und setzt sich für Reformpolitik, europäische Integration, Generationengerechtigkeit und eine Senkung der strukturellen Staatslast ein.
#‍15: Sigrid Maurer über den ORF-Skandal, Kammernkorruption & Social Media Verbot für Jugendliche (1/2)
Mitwirkende: Zöchling, Stephan [Interviewer/in] , Maurer, Sigrid [Interviewte/r]
Datum: 2026.05.07 [Sendedatum]
Schlagworte: Politik Österreich ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] Themen der Folge

ORF-Gremien und parteipolitische Einflussnahme
Inseratenpolitik und Kopfverbot
Medienförderung zwischen Unabhängigkeit und Parteimacht
Postenschacher und politische Freundeskreise
Kammerumlagen und Pflichtmitgliedschaft
Hass im Netz und Medienkompetenz
Jugend und Politikverdrossenheit
Rolle der Opposition gegenüber Rechtspopulismus

Der Gast
Sigrid Maurer ist stellvertretende Klubobfrau der Grünen im österreichischen Nationalrat. Sie verantwortet die Bereiche Bildung, Wissenschaft, Integration und Medienpolitik.
#‍16: Sigi Maurer über die WKO als Zukunftsbremse, ÖVP-Doppelmoral und die Frage, ob Erben gerecht ist
Mitwirkende: Zöchling, Stephan [Interviewer/in] , Maurer, Sigrid [Interviewte/r]
Datum: 2026.05.17 [Sendedatum]
Schlagworte: Politik Österreich ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] In dieser Episode diskutiert Sigrid Maurer mit Stephan Zöchling über Bildungspolitk, soziale Mobilität und die Frage, wie fair unser System wirklich ist.

Im Gespräch geht es außerdem um die Rolle der Kammern in Österreich, um Pflichtmitgliedschaft und Kammerumlagen. Um Erbschafts- und Vermögenssteuern. Und um die größere Frage dahinter: Wie schaffen wir Chancengleichheit: in der Schule, am Arbeitsmarkt und im Zugang zu Eigentum?

Themen der Folge:
Wirtschaftskammer und Pflichtmitgliedschaft
Kammerumlagen und Lohnnebenkosten
ÖVP und strukturelle Reformblockaden
Erbschaftssteuer und Leistungsgerechtigkeit
Bildungsungleichheit und gemeinsame Schule
Integration am Arbeitsmarkt
Staatsquote und Standortpolitik
ORF, Medienförderung und politische Einflussnahme
Generationengerechtigkeit und Eigentum

Der Gast:
Sigrid Maurer ist stellvertretende Klubobfrau der Grünen im österreichischen Nationalrat. Sie verantwortet die Bereiche Bildung, Wissenschaft, Integration und Medienpolitik.
#‍17: Corinna Milborn über die ORF-Skandale, Machtmissbrauch und die nächste große Bedrohung über die niemand spricht
Mitwirkende: Zöchling, Stephan [Interviewer/in] , Milborn, Corinna [Interviewte/r]
Datum: 2026.05.21 [Sendedatum]
Schlagworte: Politik Österreich ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] In dieser Episode diskutiert Corinna Milborn mit Stephan Zöchling über die Krise und die Skandale im ORF und was sich am Küniglberg ändern muss, wo ein öffentlich-rechtlicher Sender, der eigentlich staatsfern organisiert sein sollte, immer wieder im Zentrum parteipolitischer Machtspiele steht.

Themen der Folge:
ORF-Chefbestellung und politische Einflussnahme
Postenschacher und parteinahe Gremien
Stiftungsrat, Publikumsrat und die Frage echter Unabhängigkeit
Sexismus und Machtstrukturen im ORF
Medienförderung und strukturelle Abhängigkeiten
Vertrauen in Institutionen und der politische Umgang mit öffentlichem Rundfunk
Plattformmacht, KI und Europas fehlende digitale Souveränität
Milborn argumentiert klar: Der ORF ist mehr als ein Medienunternehmen. Er ist eine demokratische Infrastruktur. Wenn politische Einflussnahme zur Normalität wird, beschädigt das nicht nur einen Sender – sondern das Vertrauen in Institutionen insgesamt.

Gleichzeitig zeigt das Gespräch, wie sehr sich die Medienrealität verschoben hat: Während in Wien um Gremien gerungen wird, entscheiden Algorithmen in Kalifornien längst mit, was wir sehen und was nicht.

Der Gast:
Milborn ist Journalistin, Autorin und eine der prägendsten Stimmen in der Debatte über Medienpolitik und digitale Öffentlichkeit. Seit Jahren beschäftigt sie sich mit Plattformmacht, demokratischer Kontrolle und der Frage, wer wie auf die öffentliche Debatte Einfluss nimmt.
#‍18: Christian Kern über Reformstau, Energiepreise und warum unsere Demokratie von innen gefährdet ist.
Mitwirkende: Zöchling, Stephan [Interviewer/in] , Kern, Christian [Interviewte/r]
Datum: 2026.05.29 [Sendedatum]
Schlagworte: Politik Österreich ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] In dieser Episode diskutiert Christian Kern mit Stephan Zöchling über die strukturellen Schwächen des österreichischen Staates und warum Reformen so selten gelingen.

Kern war Bundeskanzler der Republik Österreich, davor CEO der ÖBB und Vorstandsmitglied des Verbund. Er kennt sowohl staatliche Strukturen als auch die Privatwirtschaft.

Im Zentrum des Gesprächs stehen die Organisation des Staates, der ORF, Energiepolitik, Föderalismus, die große Migrationswelle 2015 und die geopolitischen Herausforderungen, vor denen Europa steht.Effizienz vs. Demokratie: Ist der Staat reformunfähig?

Themen der Folge:
Föderalismus und Strukturblockaden in Österreich
ORF-Bestellung, Parteieneinfluss und institutioneller Vertrauensverlust
Energiepreise, Netzgebühren und regulatorische Fehlanreize
Staatsquote und Zurückhaltung bei Investitionen
Migrationswelle 2015
Die Rolle der Sozialdemokratie
Europäische Standortpolitik und Wettbewerbsfähigkeit

Der Gast
Christian Kern war von 2016 bis 2017 Bundeskanzler der Republik Österreich und Vorsitzender der SPÖ. Zuvor leitete er als CEO die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und war im Vorstand des Verbund tätig. Heute arbeitet er im Bereich Private Equity und Infrastruktur.

Er verbindet politische Erfahrung mit unternehmerischer Perspektive und er argumentiert für einen leistungsfähigen, reformbereiten Staat, der wirtschaftliche Stärke als Grundlage sozialer Stabilität versteht.
#‍19: Matthias Strolz über das Nichtstun in der Politik, Strukturreformen und den Wert von Europa (1/2)
Mitwirkende: Zöchling, Stephan [Interviewer/in] , Strolz, Matthias [Interviewte/r]
Datum: 2026.06.05 [Sendedatum]
Schlagworte: Politik Österreich ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] In dieser Episode spricht Matthias Strolz mit Stephan Zöchling über Verantwortung, Reformstau und die großen Linien europäischer Politik.

Strolz ist Impact-Unternehmer, Musiker, Gründungsmitglied und erster Bundesparteivorsitzender der NEOS. Von 2013 bis 2018 war er Abgeordneter zum Nationalrat und prägte mit pointierten Reden und klarer Haltung die parlamentarische Debatte. Heute arbeitet er als Unternehmer, Autor und Impulsgeber an gesellschaftlichen Zukunftsfragen.

Im Zentrum stehen strukturelle Reformen, politische Kultur, Europa, Leistungsprinzip und Demokratie.

Themen der Folge
Reformstau in Österreich: Pensionen, Bildung, Föderalismus
Warum Populisten Themen setzen, aber keine Lösungen liefern
Wut, Erschöpfung und politische Entfremdung
Leistung, Selbstwirksamkeit und Generationenvertrag
Wirtschaft im Dienst des Menschen
Europäische Selbstbehauptung zwischen USA, Russland und China
Sicherheits- und Verteidigungspolitik in Europa
Parteienförderung und politische Glaubwürdigkeit
Warum echte Reformen immer auch wehtun

Der Gast
Matthias Strolz ist Unternehmer, Autor und ehemaliger Bundesparteivorsitzender der NEOS. Als Abgeordneter im österreichischen Nationalrat wurde er für seine pointierten Reden und seine klare Haltung bekannt. Nach seinem Rückzug aus der Politik 2018 widmet er sich unternehmerischen Projekten, gesellschaftlicher Innovation und publizistischen Arbeiten.

Er steht für einen liberalen Zugang, der Leistung, Eigenverantwortung und europäische Integration mit gesellschaftlicher Verantwortung verbindet.
#‍2: Florian Klenk über Korruption, Lobbyismus und Klassenkampf (2/2)
Mitwirkende: Zöchling, Stephan [Interviewer/in] , Klenk, Florian [Interviewte/r]
Datum: 2026.01.22 [Sendedatum]
Schlagworte: Politik Österreich ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] Florian Klenk spricht mit Stephan Zöchling über strukturelle Korruption, Russophilie europäischer Politiker:innen, Lobbyismus und Klassenkampf in Österreich.

Themen dieser Folge:

Warum gibt es so viel strukturelle Korruption in Österreichs Politik?

Die falsche Appeasement-Politik der Europäer in Richtung Russland

Wo hat Europa den Anschluss verloren?

Wie sieht ein effizienter Staat aus?

Zu Gast:

Florian Klenk, Chefredakteur des Falter und einer der bekanntesten investigativen Journalisten Österreichs.
#‍20: Thomas Starlinger über Österreichs Neutralität und Europas Verteidigungsversagen (1/2)
Mitwirkende: Zöchling, Stephan [Interviewer/in] , Starlinger, Thomas [Interviewte/r]
Datum: 2026.06.11 [Sendedatum]
Schlagworte: Politik Österreich ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] In dieser Episode spricht Generalmajor Thomas Starlinger mit Stephan Zöchling über die sicherheitspolitische Realität, in der sich Europa Mitte 2026 befindet. Starlinger war über vierzig Jahre Soldat, im Einsatz in Syrien, im Iran und im Kosovo, Verteidigungsminister in der Expertenregierung 2019/2020 und Berater in sicherheitspolitischen Fragen auf höchster Ebene. 2019 legte er den Bericht „Unser Heer 2030" vor, der dem Bundesheer einen katastrophalen Zustand attestierte. Die Politik hat den Bericht weitgehend ignoriert.

Heute, wo an mehreren Fronten gleichzeitig gekämpft wird, stellt sich die Frage neu: Ist Europa vorbereitet? Und ist Österreich überhaupt Teil der Antwort?

Themen der Folge:
Geopolitische Lage 2026: Iran-Krieg, Ukraine, Taiwan und die Verschiebung der Machtzentren Richtung Indo-Pazifik
Europas drei Säulen des Wohlstands und warum alle drei wackeln
Österreichs militärische Neutralität: Was in der Verfassung steht und was die Politik daraus macht
Zustand des Bundesheers: Vom 0,6-Prozent-Budget zum Aufbauplan 2032
Ukraine-Krieg: Warum Europa bei den Waffenstillstandsverhandlungen nicht nur zuschauen darf
NATO-Osterweiterung und russische Narrative
Europäische Verteidigungssouveränität: Warum es keinen Flugzeugträger gibt und der politische Wille dafür fehlt
Föderalismus als Bremsklotz: in Österreich wie in der EU
Syrien, Iran und die „Ursünde des Westens": Wenn man Regionen nicht die Zeit lässt, sich zu entwickeln
Straße von Hormus, US-Strategie und die unerwünschten Nebeneffekte des Iran-Kriegs

Der Gast: Thomas Starlinger ist Generalmajor des österreichischen Bundesheers mit über vierzig Jahren Diensterfahrung. Er war in internationalen Einsätzen in Syrien, im Iran und im Kosovo tätig, diente als Verteidigungsminister in der Expertenregierung Bierlein (2019–2020) und beriet die Außenministerin in sicherheitspolitischen Fragen. Sein Bericht „Unser Heer 2030" gilt als schonungslose Bestandsaufnahme des österreichischen Verteidigungszustands. Starlinger verbindet militärische Praxis mit strategischem Denken und gehört zu den profiliertesten sicherheitspolitischen Stimmen des Landes.
#‍21: Thomas Starlinger über Österreichs Sicherheit, Sky Shield und die Wehrpflicht-Reform (2/2)
Mitwirkende: Zöchling, Stephan [Interviewer/in] , Starlinger, Thomas [Interviewte/r]
Datum: 2026.06.18 [Sendedatum]
Schlagworte: Politik Österreich ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] In dieser Episode diskutiert Generalmajor Thomas Starlinger mit Stephan Zöchling über die sicherheitspolitische Lage Österreichs in einer multipolaren Welt, in der klassische Bedrohungen längst von hybriden Angriffen, Cyberkriminalität und Desinformation überlagert werden.

Thomas Starlinger war Verteidigungsminister in der Expertenregierung unter Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein, Oberstadjutant von Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Militärvertreter in Brüssel und Berater der Außenministerin Beate Meinl-Reisinger. Heute ist er Teil der Wehrdienstkommission und Gründer der Future Operations Plattform.

Im Zentrum des Gesprächs stehen die Verwundbarkeit kritischer Infrastruktur (Strom, Pipelines, Kommunikationsnetze), die Bedrohung durch hybride Kriegsführung und Desinformation, die European Sky Shield Initiative und die längst überfällige Verlängerung des Grundwehrdienstes auf acht Monate plus zwei Monate Milizübung.

Themen der Folge
Geopolitische Verwerfungen: Vom Ost-West-Konflikt zur multipolaren Welt
Verwundbarkeit kritischer Infrastruktur: von Pipelines bis zum Blackout
Hybride Kriegsführung, Cyberangriffe und Desinformation
Wehrdienstkommission: Acht plus zwei Monate als sicherheitspolitische Notwendigkeit
European Sky Shield Initiative und die Neutralitätsdebatte
Sicherheitsstrategie, Aufbauplan 2032 und die Rolle der Miliz
Lehren aus der Expertenregierung und der Covid-Krise

Der Gast
Thomas Starlinger ist Generalmajor des österreichischen Bundesheers mit über vierzig Jahren Diensterfahrung. Er war in internationalen Einsätzen in Syrien, im Iran und im Kosovo tätig, diente als Verteidigungsminister in der Expertenregierung Bierlein (2019–2020) und beriet die Außenministerin in sicherheitspolitischen Fragen. Sein Bericht „Unser Heer 2030" gilt als schonungslose Bestandsaufnahme des österreichischen Verteidigungszustands. Starlinger verbindet militärische Praxis mit strategischem Denken und gehört zu den profiliertesten sicherheitspolitischen Stimmen des Landes.
#‍22: Matthias Strolz über die Wut der Gesellschaft, verkrustete Strukturen und neue Wege (2/2)
Mitwirkende: Zöchling, Stephan [Interviewer/in] , Strolz, Matthias [Interviewte/r]
Datum: 2026.06.25 [Sendedatum]
Schlagworte: Politik Österreich ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] In dieser Episode diskutiert Matthias Strolz mit Stephan Zöchling über den Zustand der Republik, den Aufstieg der FPÖ, die Versäumnisse der Mitte und die Frage, wie sich Europa in einer multipolaren Welt neu aufstellen muss.

Strolz war Gründer und langjähriger Klubobmann der NEOS, davor Berater, Unternehmer und Buchautor. Heute arbeitet er als Coach, Vortragender und Publizist, immer mit dem Anspruch, politische Vernunft und persönliche Entwicklung zusammenzudenken.

Im Zentrum des Gesprächs stehen die strukturelle Erschöpfung der Zweiten Republik, das Versagen der Eliten und die emotionale Verfassung einer überforderten Gesellschaft. Strolz spricht offen darüber, warum so viele Menschen heute wütend sind, warum dringend notwendige Reformen ausbleiben und was es brauchen würde, damit Politik wieder Vertrauen gewinnt.

Themen der Folge
• Die FPÖ als Seismograph für ungelöste Probleme in Migration und Integration
• Strukturelle Korruption in Kammern, ORF und Politik
• Das Erbe der Zweiten Republik und die Aufteilung der Republik unter Schwarz und Rot
• Die NEOS in der Regierung zwischen Erfolg und Frustration
• Pensionsreform, Bildungsreform und Föderalismus als überfällige Aufgaben
• Europa zwischen Aufrüstung, Nationalismus und fehlender Identität
• Russland, Ukraine und die historischen Fehler des Westens
• Trump, die linksliberale Elite und die aufgestaute Wut der Gesellschaft
• Vom Homo Sapiens zum Homo Universus, eine neue Erzählung für Europa

Der Gast
Matthias Strolz ist Gründer der NEOS und war von 2013 bis 2018 deren Klubobmann im österreichischen Nationalrat. Er hat Politikwissenschaft studiert, war Unternehmer und Berater und ist heute als Autor, Coach und Vortragender tätig. Strolz steht für eine Politik der Mitte, für unternehmerisches Denken, für Bildungsgerechtigkeit und für eine ganzheitliche Sicht auf Mensch, Gesellschaft und Demokratie.

Er verbindet liberale Grundüberzeugungen mit einem klaren Blick auf die emotionale und kulturelle Verfassung unserer Zeit. Sein Plädoyer ist eines, das selten geworden ist in der österreichischen Politik. Er fordert, sich aus einer Position der Stärke zu erneuern, bevor die Krise diktiert, was möglich ist.
#‍23: Gernot Blümel über die Ära Kurz, Corona und warum westliche Demokratien ihre Mitte verlieren (1/2)
Mitwirkende: Zöchling, Stephan [Interviewer/in] , Blümel, Gernot [Interviewte/r]
Datum: 2026.07.02 [Sendedatum]
Schlagworte: Politik Österreich ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] In dieser Episode diskutiert Gernot Blümel mit Stephan Zöchling über seine Zeit als Kanzleramts- und Finanzminister, die Corona-Jahre, den Umgang mit der Justiz und die Frage, was von der Ära Kurz bleibt.

Blümel war von 2017 bis 2021 einer der zentralen Akteure der türkis geführten Bundesregierungen, zunächst als Kanzleramtsminister, später als Finanzminister. In seine Amtszeit fiel die Regierungsbildung mit der FPÖ, das Ibiza-Video, die Pandemie und ein politisches Klima, das das Land tief gespalten hat. Heute leitet er ein Forschungszentrum für künstliche Intelligenz in Venedig.

Im Zentrum des Gesprächs stehen die Reformen der ersten türkis-blauen Regierung, die Corona-Politik im Rückblick, das Verhältnis von Politik und Justiz, die Rolle Österreichs in Brüssel und die grundlegende Frage, warum die Mitte in westlichen Demokratien an Boden verliert.

Themen der Folge
Der Weg in die Politik und die Anfänge mit Sebastian Kurz
Reformbilanz der türkis-blauen Regierung von der Sozialversicherung bis zur Arbeitszeitflexibilisierung
Corona im Rückblick, Lockdowns, Wirtschaftshilfen und das Prinzip Gießkanne
Hausdurchsuchung als amtierender Minister und der Umgang mit der Unschuldvermutung
Föderalismus, Bürokratie und der Staat zwischen Übergriffigkeit und Machtlosigkeit
Österreichs Rolle in Brüssel und die Bedeutung persönlicher Netzwerke
Warum Ausgrenzungsstrategien gegenüber Rechtsparteien scheitern
Migration, Integration und die Erosion des Gemeinschaftsgefühls
Postmoderne, kulturelle Identität und die Krise der Mitte

Der Gast
Gernot Blümel war von 2017 bis 2021 Bundesminister im Kanzleramt und danach Bundesminister für Finanzen der Republik Österreich. Er war einer der engsten politischen Weggefährten von Sebastian Kurz und Vizepräsident der Jungen Europäischen Volkspartei. Heute baut er in Venedig ein Forschungszentrum für künstliche Intelligenz auf.

Blümel steht für eine bürgerliche Politik der Mitte Rechts, für unternehmerisches Denken und für die Überzeugung, dass Leistung sich lohnen muss. Er verbindet politische Erfahrung mit einem Blick auf die großen kulturellen und technologischen Umbrüche unserer Zeit und plädiert dafür, dass die demokratische Mitte ihre eigenen Wurzeln wieder ernst nimmt, bevor sie den politischen Rändern das Feld überlässt.
#‍24: Gernot Blümel über die KI-Revolution, den ORF und Österreichs Reformstau (2/2)
Mitwirkende: Zöchling, Stephan [Interviewer/in] , Blümel, Gernot [Interviewte/r]
Datum: 2026.07.09 [Sendedatum]
Schlagworte: Politik Österreich ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] In dieser Episode diskutiert Gernot Blümel mit Stephan Zöchling über Medienpolitik, den Reformbedarf im ORF, die Rolle der Kammern und die philosophischen Implikationen der künstlichen Intelligenz.

Blümel war Mediensprecher der ÖVP, Kanzleramtsminister mit Zuständigkeit für EU, Kunst, Kultur und Medien und danach Finanzminister der Republik Österreich. Heute leitet er als Managing Director den Mare Technopark in Venedig, ein neues Forschungszentrum für künstliche Intelligenz und digitale Medizin am Lido, das mit rund 900 Forschenden zum europäischen Leuchtturm werden soll.

Im Zentrum des Gesprächs stehen ein antiquiertes ORF-Gesetz, das Verhältnis zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Medien, die Verkrustung heimischer Institutionen und die grundlegende Frage, wie eine westliche Demokratie mit Maschinen umgehen soll, die sprechen, argumentieren und lernen können.

Themen der Folge
Medienenquete und die Reformpläne für den ORF, die Ibiza nie überlebt haben
Kooperation statt Konfrontation zwischen ORF und Privaten
Kunst, Kultur und Sport als unterschätzte Identitätsfaktoren Österreichs
Philosophiestudium und der Nutzen für die Politik
Künstliche Intelligenz als Zäsur der Menschheitsgeschichte
Menschenwürde, Menschenrechte und das Rechtssystem im KI-Zeitalter
Mare Technopark Venedig, ein Silicon Valley der digitalen Medizin
Kammernreform, Wirtschaftskammer und die Belastung des Mittelstands

Der Gast
Gernot Blümel war von 2017 bis 2021 Bundesminister im Kanzleramt und danach Bundesminister für Finanzen der Republik Österreich. Er war einer der engsten politischen Weggefährten von Sebastian Kurz und Vizepräsident der Jungen Europäischen Volkspartei.

Heute leitet Blümel den Mare Technopark in Venedig, ein Forschungszentrum für künstliche Intelligenz und digitale Medizin. Daneben schreibt er wöchentlich über philosophische Fragen und hat ein Buch über künstliche Intelligenz veröffentlicht.

Blümel verbindet unternehmerisches Denken mit einem tief philosophischen Zugang zu den großen Fragen der Gegenwart. Sein Fokus liegt darauf, wie sich Europa im Zeitalter der künstlichen Intelligenz neu erfinden kann, ohne seine kulturellen Wurzeln zu verlieren.
#‍3: Sepp Schellhorn über das Bürokratiemonster, die Droge Politik und die Lage der Wirtschaft (1/2)
Mitwirkende: Zöchling, Stephan [Interviewer/in] , Schellhorn, Sepp [Interviewte/r]
Datum: 2026.01.29 [Sendedatum]
Schlagworte: Politik Österreich ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] In dieser ersten Folge mit ihm spricht Sepp Schellhorn – Unternehmer, ehemaliger Nationalratsabgeordneter und seit 2025 Staatssekretär für Entbürokratisierung und Deregulierung – mit Host Stephan Zöchling darüber, warum er nach seinem politischen Rückzug wieder zurückgekehrt ist, weshalb er Politik als seine „Droge“ bezeichnet und warum Unternehmer:innen in der österreichischen Politik leider unterrepräsentiert sind.

Gemeinsam sprechen sie über die überbordende Bürokratie-Belastung für die Betriebe, den föderalen Reformstau, Digitalisierung in Gemeinden und darüber, warum sinnvolle Veränderung nicht mit der Kettensäge, sondern nur von unten nach oben funktionieren kann.

**Themen dieser Folge: **
Das Bürokratiemonster, das die Wirtschaft lähmt
Unternehmer:innen in der Politik
Entbürokratisierung durch Zuhören bei denen, die es auch betrifft
Wo Schellhorns Veränderungswille an Grenzen stößt

**Der Gast: **
Sepp Schellhorn – Unternehmer, ehemaliger Nationalratsabgeordneter, Staatssekretär für Entbürokratisierung und Deregulierung und ehemaliger Foodfluencer ("Sepp, was machst du?")
#‍4: Sepp Schellhorn über einen fairen Sozialstaat, lokale Machtstrukturen in Österreich und den Reformstau (2/2)
Mitwirkende: Zöchling, Stephan [Interviewer/in] , Schellhorn, Sepp [Interviewte/r]
Datum: 2026.02.05 [Sendedatum]
Schlagworte: Politik Österreich ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] In dieser zweiten Folge mit ihm spricht Sepp Schellhorn mit Host Stephan Zöchling über die strukturellen Bremsklötze der österreichischen Politik von der Gemeindeebene bis zur Bundespolitik.

Es geht um überbordende Fördermodelle, fehlende Transparenz und politische Blockaden von Bürgermeistern, die Investitionen verhindern, Arbeitsplätze kosten und den Wirtschaftsstandort schwächen.

Diskutiert wird außerdem, warum Österreich mit hoher Staatsquote, steigenden Lohnnebenkosten und stillen Betriebsverlagerungen weiter an Wettbewerbsfähigkeit verliert und weshalb „Hol dir, was dir zusteht“ kein nachhaltiges Sozialmodell ist.

Themen dieser Folge
Lokale Machtstrukturen in Österreich
Föderaler Reformstau, Förderchaos, Doppelgleisigkeiten und fehlende Transparenz
Wettbewerbsfähigkeit, hohe Arbeitskosten und stille Betriebsverlagerungen
Was heißt Fairness im Sozialstaat?

Der Gast:
Sepp Schellhorn – Unternehmer, ehemaliger Nationalratsabgeordneter, Staatssekretär für Entbürokratisierung und Deregulierung und ehemaliger Foodfluencer ("Sepp, was machst du?")
#‍5: Andreas Grassl über Gen Z, Polarisierung und Social Media (1/2)
Mitwirkende: Zöchling, Stephan [Interviewer/in] , Grassl, Andreas [Interviewte/r]
Datum: 2026.02.12 [Sendedatum]
Schlagworte: Politik Österreich ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] In dieser Episode diskutiert Andreas Grassl mit Host Stephan Zöchling über eine Generation, die zwischen Rebellion, Identitätssuche und Vertrauensverlust in Institutionen aufwächst und was das alles mit ihrem Social Media Konsum zu tun hat.

Grassl analysiert, wie Algorithmen auf Plattformen wie TikTok bestehende Überzeugungen verstärken und junge Menschen rasch in immer extremere Ecken ziehen können.

Im Gespräch geht es außerdem um den gebrochenen Gesellschaftsvertrag zwischen den Generationen, Quiet Quitting, die Rolle von Eigenverantwortung, mediale Verantwortung zwischen Journalismus und Aktivismus sowie um seine Recherchemethode zwischen Open Source Intelligence und „Go and see“.

Themen dieser Folge:
Algorithmischer Tribalismus und digitale Lagerbildung
Authentizität als neue politische Währung
Generationenbruch: Millennials, Gen Z und Vertrauensverlust in Institutionen
Journalismus vs. Aktivismus – wo verläuft die Grenze?

Der Gast
Andreas Grassl – Medienanalyst, Digitaljournalist und einer der reichweitenstärksten politischen Content Creator im deutschsprachigen Raum mit rund 250.000 Follower:innen.
#‍6: Andreas Grassl über algorithmischen Tribalismus, Wertekrise und digitale Verantwortung (2/2)
Mitwirkende: Zöchling, Stephan [Interviewer/in] , Grassl, Andreas [Interviewte/r]
Datum: 2026.02.19 [Sendedatum]
Schlagworte: Politik Österreich ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] Im zweiten Teil des Gesprächs diskutiert Andreas Grassl mit Host Stephan Zöchling die strukturellen Ursachen politischer Polarisierung in der heutigen Zeit.

Grassl beschreibt, wie Algorithmen bestehende Überzeugungen verstärken und Menschen rasch in ideologische Lager ziehen können. Plattformen liefern nicht zufällig Inhalte, sondern verstärken, was wir ohnehin schon denken.

Im Zentrum steht die Frage, warum die politische Mitte oft nur negativ argumentiert („wir sind nicht extrem“) statt positiv zu formulieren, wofür sie steht. Grassl plädiert für eine neue Werteerzählung, jenseits von Angstkommunikation.

Themen der Folge:
Der Verlust interpersonellen Vertrauens als Kernproblem westlicher Demokratien
Reformieren oder zerstören? Wie gehen wir mit verkrusteten Institutionen um?
Digitale Verantwortung: Tragen große Accounts mehr Verantwortung als andere?
Warum Gen Z digital kompetenter ist, als viele glauben
Einsamkeit als Treiber radikaler Ideologien
Ungewissheit als historische Chance statt als Bedrohung

Der Gast
Andreas Grassl – Medienanalyst und Digitaljournalist (@worldpoliticsdaily)
#‍7: Georg Dornauer über Skandale, Neid und die Lage der SPÖ (1/2)
Mitwirkende: Zöchling, Stephan [Interviewer/in] , Dornauer, Georg [Interviewte/r]
Datum: 2026.02.27 [Sendedatum]
Schlagworte: Politik Österreich ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] In dieser Episode spricht Georg Dornauer mit Host Stephan Zöchling über seinen politischen Weg – vom Bürgermeister einer 1.400-Seelen-Gemeinde zum Landeshauptmann-Stellvertreter und Parteichef der Tiroler SPÖ – bis hin zu Rücktritt und Parteiausschluss.

Dornauer schildert seinen Aufstieg, seine bundespolitischen Ambitionen und die internen Spannungen innerhalb der Sozialdemokratie. Er spricht offen über Loyalität, Neid, Skandalisierung und darüber, warum persönliche Haltung und Parteilinie oft schwer vereinbar sind.

Weitere Themen dieser Folge:
Aufstieg, Rücktritt und Leben als „wilder“ Abgeordneter
Machtstrukturen in Großparteien
Persönliche Haltung vs. Parteidisziplin
Medien, Skandale und politische Wahrnehmung
Sozialdemokratie zwischen Pragmatismus und Identitätskrise
Warum innerparteiliche Konflikte oft gefährlicher sind als politische Gegner

Der Gast
Georg Dornauer – ehemaliger Vorsitzender der SPÖ Tirol, früherer Landeshauptmann-Stellvertreter und heute parteifreier Abgeordneter im Tiroler Landtag.
#‍8: Georg Dornauer über die TIWAG, Versorgungsposten und Parteiapparate (2/2)
Mitwirkende: Zöchling, Stephan [Interviewer/in] , Dornauer, Georg [Interviewte/r]
Datum: 2026.03.05 [Sendedatum]
Schlagworte: Politik Österreich ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] In dieser Folge argumentiert Georg Dornauer für Pragmatismus statt Ideologie, spricht über Bürokratie als Standorthemmnis, über Fehlanreize in der Mindestsicherung und über die wachsende Parteienverdrossenheit. Gleichzeitig stellt er sich die Frage, ob Parteiapparate echte Reformen überhaupt noch zulassen und ob neue politische Modelle entstehen müssen.

Weitere Themen dieser Folge:
Übergewinne der TIWAG und die Frage nach gerechter Rückverteilung
Sozialstaat: Solidarität vs. Leistungsprinzip
Mindestsicherung und Arbeitsanreize
Bürokratie und Genehmigungsverfahren als Investitionshemmnis
Parteiapparate und interne Machtstrukturen
Postenschacher und politische Glaubwürdigkeit
Zukunft der SPÖ und mögliche neue politische Modelle

Der Gast
Georg Dornauer – ehemaliger Vorsitzender der SPÖ Tirol, früherer Landeshauptmann-Stellvertreter und heute parteifreier Abgeordneter im Tiroler Landtag.
#‍9: Susanne Riess-Hahn über Leistung, Frauen in Führungspositionen und die Wehrhaftigkeit der Demokratie
Mitwirkende: Zöchling, Stephan [Interviewer/in] , Riess, Susanne [Interviewte/r]
Datum: 2026.03.12 [Sendedatum]
Schlagworte: Politik Österreich ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] Susanne Riess-Hahn spricht mit Host Stephan Zöchling über Leadership, den Verlust der gesellschaftlichen Diskussionsfähigkeit und die Veränderungen der politischen Kultur in den letzten 20 Jahren.

Riess-Hahn war von 2000 bis 2003 die erste Vizekanzlerin Österreichs und leitete mehr als zwei Jahrzehnte einen der größten Finanzkonzerne des Landes. Sie schildert die Unterschiede zwischen Politik und Wirtschaft, spricht über Widerstände, Krisenführung und den wachsenden Druck durch mediale Dauerbeobachtung.

Im Gespräch geht es um Chancengleichheit jenseits von Symbolpolitik, um die Rolle von Leistung und Unternehmertum, um Integrationsfragen und um die Frage, warum Politik für erfolgreiche Persönlichkeiten zunehmend unattraktiv geworden ist.

Ein zentrales Motiv: Demokratie braucht Mut, klare Entscheidungen und eine offene Diskussionskultur, sonst profitieren Extreme.

Themen dieser Folge:
Frauen in Führungspositionen: Anspruch vs. Realität
Politik als Lebensjob – braucht es Amtszeitbegrenzungen?
Warum erfolgreiche Menschen Politik meiden
Leistung, Gleichstellung und Entgelttransparenz
Sport als unterschätzter Integrations- und Gesundheitsfaktor

Der Gast:
Susanne Riess-Hahn war Österreichs erste Vizekanzlerin und leitete über zwei Jahrzehnte die Geschicke der Wüstenrot-Gruppe. Sie gilt als eine der profiliertesten Führungspersönlichkeiten des Landes und steht für einen wirtschaftsnahen, leistungsorientierten Zugang zu Politik und Management.

Katalogzettel

Titel Streitwert
Urheber/innen und Mitwirkende Zöchling, Stephan [Sprecher/in]
Schlagworte Politik Österreich ; Direkte Demokratie ; Interview ; Podcast
Typ audio
Sprache Deutsch

Information

Inhalt

[Podcast-Info] Streitwert ist ein politischer Podcast aus Österreich über Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und wirtschaftliche Vernunft. Stephan Zöchling spricht mit Journalist:innen, Unternehmer:innen, Politiker:innen und Expert:innen über die Themen, die zu wichtig sind, um darüber nicht zu streiten: Macht, Medien, Demokratie, Wirtschaft, Staat und Gesellschaft. Streitwert analysiert politische Konflikte, Polarisierung, Extrempositionen und fragt, wie demokratischer Diskurs, sachliche Auseinandersetzung und Reformen in aufgeheizten Zeiten gelingen können. Für alle, die sich für Politik, Journalismus, Wirtschaft und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Österreich interessieren und denen unser Land zu wertvoll ist, um es den Extremen zu überlassen. Mehr Infos auf der Website: www.zusammenstaerker.at

Quelle: https://www.podcast.de/podcast/3681899/streitwert

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