Geboren 1931 in Cosmin bei Tschernowitz/Czernowitz (Bukowina, ehemals Rumänien, heute Ukraine): Zeitzeuge des Zweiten Weltkriegs, fünf Staatsbürgerschaften, Chemiker, leitende Position in der Petrochemie, Vater, Pensionist
Mitwirkende:
"Ein Bukowiner" [Interviewte/r]
, Piskernig, Mario [Interviewer/in]
Datum:
2026.05.06 [Aufnahmedatum]
Ort:
Laxenburg [Aufnahmeort]
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Schlagworte:
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Gesellschaft
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Alltag
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Antisemitismus
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Arbeitsbedingungen
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Chemie
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Eisenbahn
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fossile Energieträger
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Ernährung
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Krisen und Konflikte
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Familie
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Faschismus und Nationalsozialismus
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Föderalismus
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Straftaten
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Hilfe
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Industrie
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Innenpolitik
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Interview
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Judentum
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Konzentrationslager
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Krieg
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Kriegsgefangenenlager, Zwangsarbeitslager
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Malerei
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Österreichisch-Ungarische Monarchie
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Parteien / ÖVP
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Pensionen
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Pflanzen
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Religion
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Parteien / SPÖ
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Sozialpartnerschaft
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Straßenverkehr
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Zweite Republik
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Zweiter Weltkrieg
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Zwangsarbeit, Sklavenarbeit
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Kriegsgefangenenlager, Zwangsarbeitslager
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Gesundheitswesen und medizinische Versorgung
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20. Jahrhundert - 30er Jahre
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20. Jahrhundert - 40er Jahre
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20. Jahrhundert - 50er Jahre
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20. Jahrhundert - 60er Jahre
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20. Jahrhundert - 70er Jahre
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20. Jahrhundert - 80er Jahre
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20. Jahrhundert - 90er Jahre
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21. Jahrhundert - Nullerjahre
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21. Jahrhundert - 10er Jahre
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21. Jahrhundert - 20er Jahre
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Ukraine
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Deutschland
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Rumänien
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Polen
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Typ:
audio
Inhalt:
Gesprächsthemen: Akademiker – Aussiedlung – Aussiedler / Aussiedlerin - Auschwitz / Oświęcim – Besatzungszeit – Besatzung – Besatzungssoldaten – Besatzungszone – Bohumín – Bomben – Bombenalarm – Bombenangriff – Bukowina – Chemie – Chemieindustrie – Chemiker – Chemiestudium – „Chemie Linz“ – Czernowitz – Destillation – deutschsprachige Minderheit – Deutsch - Deutsches Reich – Familie - Falkenhain / Sokołówka – Flak – Fliegeralarm – Floridsdorf – Frankreich – Freunderlwirtschaft – Geschäftsführer – Geras – Glatz – Großeltern - Hitler-Stalin-Pakt – Jagd – Judenverfolgung – Judentum – Katalysator – Kriegserlebnisse – Kunst – Kunstsammler – Kunstsammlung – Korruption – KZ Auschwitz – Labor – Laborant – Laxenburg – Lwiw / Lemberg – Migration - Minderheiten – Mundraub – Münzen – Mutter – Oderberg / Bohumín – OMV – Orchideen – OMV /ÖMV – Pension – Pensionist – Pflege von Angehörigen / pflegende Angehörige - Petrochemie – „pilot plant“ – Polen – Raffinerie – „Raffinerie Schwechat“ – Reichsdeutsche – Rumänien – Rumänisch – Sammler – Sammeln - Sammlung - Schnapsbrennerei – Schutzstaffel – Schlesien - Schwechat – sowjetische Besatzung – sowjetische Besatzungszone – Sowjetunion – Sprache - Staatsbürgerschaft - Staatenlosigkeit – staatenlos – Tschechien – Tschernowitz / Cernowitz– Ukraine – Umsiedlung – Vater - Werkstudent – Wien
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ZUSAMMENFASSUNG DES INTERVIEWS / KURZBIOGRAFIE
„Ein Bukowiner“ (Pseudonym) wurde 1931 in der Bukowina in eine deutschsprachige Familie geboren. Er verbrachte seine ersten Lebensjahre in Tschernowitz/Czernowitz und besuchte dort eine rumänisch-sprachige Volksschule. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurde die Familie umgesiedelt und verbrachte dann einige Zeit in Lagern in Oderberg. Nach den Lageraufenthalten gelang es der Familie in Wien unterzukommen. In der Nachkriegszeit war es möglich, mithilfe der Schnapsbrennerei des Onkels über die Runden zu kommen. Hier war besonders der Schleich- und Tauschhandel wichtig. „Ein Bukowiner“ besuchte in dieser Zeit ein Gymnasium in Floridsdorf. Nach der Matura begann er mit einem Studium in Chemie und fing dann als Werkstudent bei der ÖMV an. Er arbeitete an der Planung und am Bau der Raffinerie in Schwechat und in weiterer Folge einiger weiterer Anlagen in verschiedenen Ländern. 1961 heiratete er seine Frau, die er nur wenige Jahre zuvor am Technikerball kennengelernt hatte. Insgesamt brachte die Ehe drei Kinder hervor. 1972 wurde „Ein Bukowiner“ zum Geschäftsführer der Petrochemie Schwechat und blieb bis zu seiner Pensionierung in dieser Position. Zum Zeitpunkt des Interviews ist er bereits 35 Jahre in Pension. Er pflegt seine Ehefrau, ist noch mobil, ist Sammler diverser Objekte und nach wie vor sehr interessiert an Kunst und Politik.