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#‍28: Gerhard Karner über Extremismus, Spionage und einen Staat, der zu lange blind war (2/2)

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Streitwert

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Titel #‍28: Gerhard Karner über Extremismus, Spionage und einen Staat, der zu lange blind war (2/2)
Urheber/innen und Mitwirkende Zöchling, Stephan [Interviewer/in]
Karner, Gerhard [Interviewte/r]
Datum 2026.08.06 [Sendedatum]
Schlagworte Politik Österreich ; Interview ; Podcast
Typ audio
Format DOA [Digitales Original Audio]
Sprache Deutsch
Signatur E53-09347
Gesamtwerk/Reihe Streitwert

Information

Inhalt

[Episoden-Info] In dieser Episode diskutiert Stephan Zöchling mit Gerhard Karner über die reale Bedrohungslage in Österreich und darüber, warum Extremisten immer nur auf die jeweils anderen zeigen.

Karner ist seit Dezember 2021 Innenminister. Er verantwortet den Neuaufbau des Staatsschutzes, die Einführung der Gefährderüberwachung und Reformen, die im Sicherheitsapparat für Diskussionen sorgen.

Themen der Folge:
• Die Rangordnung der Bedrohungen mit islamistischem Extremismus an der Spitze
• Linker Antisemitismus nach dem 7. Oktober 2023
• Muslimbruderschaft und Identitäre als Wegbereiter der Extreme
• Gefährderüberwachung bei Messenger-Diensten
• Spionagefall in der DSN und der Führungswechsel an der Spitze
• Rückkehrhilfe und geordnete Rückführungen nach dem Machtwechsel in Syrien
• Grenzraumkontrollen statt Kontrollen an der Grenze
• Das neue Dienstzeitmodell der Polizei
• Der Amoklauf in Graz als schwerster Tag im Amt

Der Gast:
Gerhard Karner ist seit Dezember 2021 Bundesminister für Inneres. Er begann seine Laufbahn als Pressesprecher von Innenminister Ernst Strasser, war zwölf Jahre Landesgeschäftsführer der ÖVP Niederösterreich unter Erwin Pröll, zweiter Landtagspräsident und langjähriger Bürgermeister von Texingtal im Mostviertel.

Karner steht für eine konsequente, pragmatische Sicherheits- und Migrationspolitik, die er selbst als vernünftigen Mittelweg zwischen den politischen Rändern beschreibt. Er versteht sich als Umsetzer, der sich nicht an Umfragen orientiert, sondern an Verfassung und Regierungsprogramm.

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