Das Hofburgtheater

Wie die Hofoper war auch das Hofburgtheater neben seinem künstlerischen Anspruch ein Treffpunkt der Wiener Gesell­schaft. Das Theater nahm für sich in Anspruch, die führende Bühne des deutschsprachigen Raums zu sein.

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Das Wiener Burgtheater um 1908 ©
Das Wiener Burgtheater
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Interview mit Hofschauspielerin Rosa Albach-Retty
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Rosa Albach-Retty ©
Rosa Albach-Retty
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Hänschen und Gretchen – Die Erschaffung des Weibes – Eine gute Bekanntschaft
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Auch für das Burgtheater galten nach Kriegsbeginn Einschränkungen: Ein täglicher Spielbetrieb war nicht mehr möglich und so wie in der Hofoper mussten auch im Burgtheater die Kartenpreise gesenkt werden und mit einem reduzierten Personalstand aufgrund von Einberufungen zum Militär gearbeitet werden. Dennoch trug man dafür Sorge, dass die großen Bühnen auch weiterhin bespielt wurden und so zur Aufrechterhaltung einer gewissen "Normalität" in der Heimat beitrugen. Dass der Krieg noch vier Jahre andauern würde – das konnte und wollte damals niemand glauben.

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Lieder vom Rodenstein
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Else Wohlgemuth in der Rolle der Maria Stuart ©
Else Wohlgemuth in der Rolle der Maria Stuart
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Abschied der Maria Stuart "Mein Heiland, mein Erlöser ..."
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00:19:30 audio
Interview mit der Hofschauspielerin Else Wohlgemuth
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Ode an Aphrodite
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Wiener Hofburgtheater, Saalplan ©
Hofburgtheater, Saalplan

k.k. Hofburgtheater

Direktor war in der Zeit vor und fast während des gesamten Ersten Weltkriegs der Schauspieler Hugo Thimig (Direktor: 1912 bis 1917).
Die Herbstsaison des Burgtheaters wurde – kriegsbedingt später als üblich – am 18. Oktober 1914 mit "Wallensteins Lager" von Friedrich Schiller und "Am Tage von Oudenaarde" von Josef von Weilen eröffnet. Die Auswahl der Stücke war sicher kein Zufall und von patriotischen Gedanken getragen, widmet sich doch "Am Tage von Oudenaarde" einer sieg­reichen Schlacht Prinz Eugens gegen die Franzosen (1708).

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Die Tabakspfeife
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Legende vom Hufeisen
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Hugo Thimig ©
Hugo Thimig
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Kaiser-Huldigung
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Zwei Gedichte von Gilm
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Das Repertoire des Burgtheaters war eine Mischung aus Klassikern aber auch zeitgenössischen Stücken, die vor allem unter einem der Vorgänger Hugo Thimigs, Max Burckhart, in den Spielplan Einzug hielten: So wurde etwa Arthur Schnitzlers "Liebelei" 1895 im Burgtheater uraufgeführt und seine Stücke blieben im Spielplan verankert – auch 1914 wurde Schnitzler regelmäßig gespielt.
Für Aufnahmen aus dem Burgtheater gilt, wie für Aufnahmen aus der Hofoper, dass Mitschnitte von Aufführungen oder Teilen von Aufführungen die technischen Möglichkeiten der Zeit überfordert hätten. Anders als bei Ein­spielungen von Opernarien (deren Dauer meist ideal mit der Spielzeit des Mediums Schellackplatte korrespondiert) sind Sprechplatten aus der Zeit vor 1914 allerdings wesentlich seltener. Die ausgewählten Aufnahmen geben dennoch einen guten Einblick in Sprech- und Interpretationsstil der damaligen Zeit – versammelt ist eine Auswahl an Schauspielerinnen und Schauspielern, die in der Theatersaison 1914 im Burgtheater aufgetreten sind.

Harry Walden ©
Harry Walden
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Des Vaters Mahnung
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Würfelspiel
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