Bulgarien

Der Kriegseintritt Bulgariens auf Seiten der Mittelmächte im Oktober 1915 ermöglichte es diesen in Folge, Serbien militärisch auszuschalten.

Navigation

Suchen

Truppen greifen an - Vignette In: Illustrierte Zeitung, Leipzig, 16. Dezember 1915. ©
Vignette

Bulgarien hatte im 2. Balkankrieg 1913 die im Jahr zuvor (1. Balkankrieg) erworbenen ehemals türkischen Territorien zum größten Teil an seine Nachbarn verloren. Im Bestreben der Rückgewinnung der verlorenen Gebiete, vor allem Makedoniens, näherte sich Bulgarien den Mittelmächten, besonders dem Deutschen Reich, und trat schließlich am 14. Oktober 1915 in den Krieg ein. Dadurch änderte sich die strategische Lage auf dem Balkan vollständig.

Details
00:00:24 video
Zar Ferdinand von Bulgarien vor dem Krieg
Zar Ferdinand I. von Bulgarien (1861–1948, Regierungszeit: 1887–1918). ©
Zar Ferdinand I. von Bulgarien
Details
00:00:24 video
Die bulgarische Armee vor dem Krieg
Das bulgarische Heer In: Illustrierte Zeitung, Leipzig, 14. Oktober 1915. ©
Das bulgarische Heer
Bulgarische Briefmarken, die an die Balkankriege erinnern ©
Bulgarische Briefmarken, die an die Balkankriege erinnern

General Conrad und das deutsche militärische Übergewicht

Edmund Glaise-Horstenau

"Conrad war 'grantig' … Zar Ferdinand von Bulgarien hatte die Unterstellung seiner Truppen ausdrücklich von der Bedingung abhängig gemacht, daß ein deutscher General den gemeinsamen Feldzug führe und die deutsche Heeresleitung befehlige."

 

Bulgarische Münzen In: L. Hickmanns geographisch-statistischer Handatlas, Wien, 1895. ©
Bulgarische Münzen
Wassil Christow Radoslawow (1854–1929) war von 1913 bis 1918 (deutschfreundlicher) Ministerpräsident und Außenminister Bulgariens. ©
Bulgariens Ministerpräsident Wassil Radoslawow

Chronologie der Ereignisse