Der Kriegseintritt Bulgariens auf Seiten der Mittelmächte im Oktober 1915 ermöglichte es diesen in Folge, Serbien militärisch auszuschalten.
Bulgarien hatte im 2. Balkankrieg 1913 die im Jahr zuvor (1. Balkankrieg) erworbenen ehemals türkischen Territorien zum größten Teil an seine Nachbarn verloren. Im Bestreben der Rückgewinnung der verlorenen Gebiete, vor allem Makedoniens, näherte sich Bulgarien den Mittelmächten, besonders dem Deutschen Reich, und trat schließlich am 14. Oktober 1915 in den Krieg ein. Dadurch änderte sich die strategische Lage auf dem Balkan vollständig.
Edmund Glaise-Horstenau
"Conrad war 'grantig' … Zar Ferdinand von Bulgarien hatte die Unterstellung seiner Truppen ausdrücklich von der Bedingung abhängig gemacht, daß ein deutscher General den gemeinsamen Feldzug führe und die deutsche Heeresleitung befehlige."